I. Zeitraum, z. Capitel.
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Nach einigen Schriftstellern haben Eratosthe-nes und Posidonius das griechische Stadium ge-braucht, welches 94 Toisen 5 Fuß beträgt; nachandern, das ägyptische, welches 634^ Fuß ist.Nimmt man das griechische Stadium an, so beträgtdes Eratosthenes erstere Messung eines ErdgradeSin runder Zahl 65354 Toisen; die zweyte, 66331Toisen: des Posidonius erstere 63013 Toisen; dessenzweyte, 47415 Toisen. Von diesen vier Be-stimmungen ist der Fehler der drey erster», daß siezu groß sind, der vierten, daß sie zu klein ist; danämlich die Größe eines Erdgrades beynahe 57060Toisen beträgt. Nimmt man das ägyptische Sta<dium an, so findet man die drey erster« Bestimmun-gen noch viel mehr zu groß; die vierte Hibt 5706ZToisen, welches bis auf ein weniges mit der neu-ern Messung übereinstimmt. Allein diese Ueberein-stimmung kann nur die Würkung des Zufalls odereiner falschen Werthbestimmung des Stadiums seyn.Denn des Eratosthenes und Posidonius Methodensind keiner großen Genauigkeit fähig, und könnenin dieser Hinsicht mit den Methoden der Neuernin keine Vergleichung kommen. Ich schließe hierdiese Untersuchung, über die man sonst mehrerevortreffliche Abhandlungen in den Memoiren deräes Lollos Innres nachsehen kann, *)
*) Vorzüglich von Fröret in d. IVlsm. äe t'Lvrä. a. Inscrixt-."vorn. VIII. 97. Auch vergl. m. La Lande ^Stronoinia-lom. ill. x. 2ÜZ3. Hr. Schaubach gibt in s. Gesch. d. gr. Astro-nom. S. 260. ff. eine neue und sehr gründliche Untersuchung