t. Zeitraum. Z. Capitel.
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diesee Axe eine gewisse Dicke belegen, die Sonnevon ihr beständig einen Schatten auf das Uhrblattwerfen wird, das h ißt hier, auf eine der Lage nachgegtb-.iie Ebene, welche durch den Mittelpunkt derhimmlischen Sphäre geht. Hieraus folgt, daß umdie Stunden des Tages aus dem Uhrblatt zu be-merken, es auf nichts weiter ankommt, als daßman die Durchschnittslinien der Ebene des Uhrblattesmit den auf einander folgenden Ebenen, welche durchdie Sonne, in jedem Zeitpunct ihrer Bewegung,und durch die Wcltaxe gehen, zu bestimmen weiß.Eine Aufgabe, welche für die Geomecer keine Schwie-rigkeit hat.
Das Princip dieser Construcrlon seht, wie mansieht, voraus, daß der Halbmesser der Erdkugel un-endlich klein ist im Verhältniß zu dem Halbmesserdes von der Sonne täglich beschriebenen Kreises;welches in der Praktik als sinnlich wahr angesehenwerden kann.
Man zeichnet auf dem Uhrblatt nur die unver-meidlich nothwendigen Linien. Der i» das Uhrblatteingefügte Stift, der einen Theil der Welcaxe aus-macht, kann mehr oder weniger lang seyn. Zu-weilen begnügt man sich, die Stunden zu bezeichnendurch den Eintritt des Schattens von der Spitzedes Stiftes in die Stundenlmicn.
Es gibt auch Sonnenuhren, bey denen mattsich nicht auf die Bezeichnung der Stunden und derTheile der Stunden beschränkt, sondern bey denenman noch einige merkwürdige Puncte mehr deSWeges, den der Schatten der Spitze des Stiftes