»8-2 I. Zeitraum, ö. Capitel.
muthlich dasselbe Schicksal gehabt, was nach deSPappus Bericht (lik. Vlll. xraeiat.) die mechanischenSchriften des Hero und die meisten Werke der Altenüber die angewandte Mathematik schon im vierten Jahr-hundert betroffen hatte. Sie waren schon damals nurnoch in sehr mangelhaften und verstümmelten Abschrif-ten oder Excerpten vorhanden, die nachher vom Theonund mehreren andern wieder ergänzt seyn mögen.
In der eben erwähnten Einleitung' zur Euklidi-schen Optik werden die Sähe: daß das licht seinen Wegin geraden Linien nimmt ; daß auch die Schestrahlen ingeraden Linien gehen, jedoch nicht parallel; daß alsokein Gegenstand auf einmal gesehen werde; daß wirdurch aus dem Auge gehende Lichtstrahlen sehen u. s.w. nach den Beweisen, womit Euklides sie zu unter-stützen pflegte, ausgeführt.
Die in der Optik vorkommenden Sätze betreffenUntersuchungen über die scheinbare Größe, Gestaltund Lage der Gegenstände, nach den Winkeln, unterwelchen sie dem Auge erscheinen. Z. B. S. 6 wirdgezeigt, daß von gleichen und parallelen Größen inungleichen Entfernungen die dem Auge näher liegendegrößer erscheint. S. io. daß. von einer Ebene, überwelcher das Auge erhaben ist, die entferntem Theilehöher erscheinen. S. 2g. ff. Wie viel man von derOberfläche einer Kugel, eines Cylinders, Kegels se-hen kann, mit einem Auge oder beyden u.s. w.S. 52-—58. betreffen die Erscheinungen bey Bewegungen;z. B- wmn mit den Gegenständen zugleich das Augenach ebenderselben Richtung bewegt wird, daß dieje-nigen, welche mit gleicher Geschwindigkeit, als daS