Band 
Erster Theil.
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rl. Zeitraum, i. Capitel.

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nach der Menge ihrer Einheiten ungeheuer groß ist,auf die bequemste Weise ausdrücken kann. EinigeSchriftsteller behaupten, daß die Araber diesen Gedan-ken von den Jndiern erhalten hätten. Die Gründe,welche fle dafür anführen, scheinen mir nicht sehr über-zeugend. Ohne mich in diese unnütze Untersuchungeinzulassen,' will ich bloß bemerken, daß wir die Arith-metik in der Gestalt, wie wir sie heutiges Tages ausü-ben, unmittelbar den Arabern verdanken. Der be-rühmte Gerbert, der nachher unter dem Namen Sil-vester II. Pabst ward, brachte die Kenntniß derselbenaus Spanien, wo damals die Araber herrschten, nachFrankreich, und verbreitete sie durch den übrigen Theilvon Europa, um das Jahr 960.

Die ersten Begriffe der Algebra, welche man rrttDiophant findet, wurden durch die Araber weiter ent-wickelt. Cardan betrachtet dies Volk sogar als dieeigentlichen Erfinder der Algebra. Der berühmte Ana-lyst Wallis stimmt dieser Meynung bey, *) und gibtals Grund an , weil die Araber in der Benennung einvom Diophant verschiedenes System befolgen; worauser schließt, daß also auch die Principien verschiedensind. Von dem Griechen wird die zweyte Potenz gna-äratus die dritte cmbus (»u/Zo§), die vierte

Huqärato - HuaäratriZ die fünfte

hN36rÄto-cut)N8 die sechste enbo-

eukus genannt; so daß jede ^Potenz

ihre Benennung von denjenigen beyden niedern Po*lenzen erhält, deren Produkt sie ist. Bey den Ära-

') Walllrii oxx. loiri II. x»x. 4 «k 2.