So, H. Zeitraum. 3. Capitel.
Mmansor reg. 753 — 775-
Einer der vorzüglichen arabischen Astronomenwar der Khalife Abou » Giafar, mit-dem Beyna-wen Almansor oder der Siegreiche: ein philosv-pbischer und arbeitsamer Fürst, ein Freund allerWissenschaften und insonderheit der Astronomie, derer alle nach der Erfüllung seiner Rcgentenpflichtenthm übrige Muße widmete. Seine Regierung istdie Epoche, in der jedes System menschlicher Kennt-nisse bey den Arabern einen Antrieb erhielt, welchermehrere Jahrhunderte hindurch stets zunahm.
Raschid, kommt z. Reg. 786, stirbt s?s.
Fast alle Nachfolger Almansors hatten densel-ben Sinn für Wissenschaften. Sein Enkel Harun,mit dem Beynamen Al- Raschid, bearbeitete dieMechanik und Astronomie. Durch eine feyerlicheGesandtschaft, welche er an Karl den Großen wegenfeines großen Ruhms schickte, ließ er ihm ein Ge-schenk mit einer sehr sinnreich eingerichteten Klcpsydraoder Wasseruhr machen.*) Zwölf Thürchen, welchein dem Zifferblatts ausgeschnitten waren, bildetendie Eintheilung der Stunden; >edes dieser Thürchenöffnete sich zur Stunde, welche es anzeigte, und ließKugeln durch, welche nach einander auf eine metal-lene Glocke fielen und die Stunde schlugen; jedesThürchen blieb offen bis zur zwölften Stunde, wo
*) S- Hamberger äs twrologü» in Beckmanns Beytrag.!»Gesch. d. Erfind. S- iss.