Band 
Erster Theil.
Seite
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Zzü 1l. Zeitraum. y. Capircl.

Pisa erst gegen das Ende des vierzehnten Jahrhun-derts gelebt habe. Aber Hr. Coffali, Domherr zuParma, hat (in s. Werke: Ori^irre, transjxrrto

in Italia e zirirni pro^r688i in 683-r ckel ^l^ebrg.

karniZ 1797.) von diesem Algebraisten ein Manuskriptvom Jahre 1202 entdeckt, welches im Jahre 122zvermehrt wkever herausgegeben ist. Leonard von Pisawar in der Algebra und besonders in der Analyse derArt von Problemen, welche man Diophantische nennt,sehr geschickt. Der Auszug, den Coffali von seinemManuskripte gibt, zeigt, daß er es in der Algebrabis zu der Auflösung der kubischen Gleichungen, undder höher» Gleichungen, welche sich auf quadratischeoder kubische reduciern lassen, gebracht hatte.

Dieser Stoß, den die Algebra erhalten hatte,pflanzte sich in Europa fort, und verbreitete sich überdie andern Theile der Mathematik. Das dreyzehnteJahrhundert brachte eine große Zahl von Gelehrten inallen Fächern hervor, in Italien, in Frankreich, inDeutschland und in England. Ich will die vornehm-sten derselben, welche zur Beförderung der Mathematikbeygetragen haben, anführen.

Jorbanus Nemorarius (I. 1230) zeich-nete sich in Rücksicht auf seine Zeit in der Arithmetikund Geometrie aus, wie seine Schrift cks klaitt^lias-rio und seine sechs Bücher von der Arithmetik urthei-len lassen.

Er hatte einen mehr bekannten Zeitgenossen, Jo-hannes von Halifax, gemeiniglich Sacroboseo genannt,welches in dem barbarischen Latein jener Zeiten einer-