Band 
Erster Theil.
Seite
339
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Mathem. Wi'si. b. d. abends. Christen. gz-

Albert (I. 1260), der Große genannt vonseinen Zeitgenossen, die nicht groß waren, würdehier nicht angeführt werden, wenn er nicht über dieArithmetik, Geometrie, Astronomie und Mechanikeinige Werke geschrieben hätte, die zu seiner Zeit nütz-lich waren, jetzt aber verloren sind. Er zeichnete,sich besonders in dem organischen Theile der Ma-schinen aus. Man erzählt, daß er ein Automatin menschlicher Gestalt verfertigt hatte, welches seineThüre den Anklopfenden öffnete und einige Töne aus-stieß, gleichsam als wenn es die Eintretenden an*redete.

Der englische Franciscanermönch, Roger Va«eon, (geb. 1214, gest. 1294) verdient mehr dieAufmerksamkeit der Nachwelt zu fesseln. Er Hattezu seiner Zeit einen großen Ruf, den er noch jetzi beyden Gelehrten behauptet. Seine zahlreichen Werke,in denen man viel Genie und Erfindungsgeist bemerkt,find nach und nach gedruckt worden. Seine Schriftüber die Optik *) ist besonders merkwürdig durch diesinnreichen, wahren und damals neuen Ansichten über

ouper clellrsmsnla TbcmücLrurn Oorarili 6r. bey ?Urb,o1rijnov. klsiisrar. Des. iZöp. 8-*) Hox. Lsooni» ?or»xsc:liv» — imgleichen It. 6. Lpsoul»>»LtIierr>»ttcs — eä. Job. Oornbscli. IHancos. 1614. 4. —Lscauis Opus majus — ocl. 8. Jobb. b-oncl. I7ZZ. k»

Diese« Werk schrieb Bacon zu seiner Vertheidigung an PabstElemen« IV. und gab darin von allen seinen Entdeckungen Nach-sicht. Die Perspectiv sieht im fünften Theile. — Baron hatbey sinnreichen »nv wahren Ansichten auch sehr viele ungereimtefalsche. 2» s. optischen Schrift ist fast alles aus Alhazen,