zzs ir. Zeitraum, 10. Capitel.
sten entfernte, fand man mehrere Inseln, wie Ma-dern, die Inseln des grünen Vorgebirges, die Azo-ischen rc. Als der Prinz Heinrich starb, war man nurnoch um fünf Grade von der Aequinoctiallinie entfernt.
(1.1463).
Diejenige Entdeckung des Prinzen Heinrich,welche am eigentlichsten in den Plan dieses Werkesgehört, ist die Erfindung der Scecharten, welcheunter der Benennung Plattch arten bekanntsind, um den Weg, den ein Schiff nehmen soll,darzustellen, und dasselbe wirklich nach diesem Wegezu regieren. Der Gebrauch der Erdkugeln war sehralt. Der Gebrauch der Charten war viel neuer,und hatte den Vorzug, seitdem Ptolemäus und dieAraber geometrische Methoden angegeben hatten, dieKreise der Erde auf einer ebenen Fläche zu projiciren.Allein der Prinz Heinrich, welcher die verschiedenenWindstriche eines Schiffes durch gerade Linien be-zeichnen wollte, konnte diese Charten dazu nicht ge-brauchen, und ward genöthigt, eine andre Constructi-on zu ersinnen. Er setzt voraus, daß die Meridianedurch gerade parallele Linien ausgedrückt sind, unddie Parallelkreise des Aequators durch andre geradeParallellinien, die jene unter rechten Winkeln schnei-den. Er verzeichnet auf der Charte die Windrose«Ferner, um den Weg eines Schiffes zu bemerken,von dem er annimmt, daß es einem und demselbenWindstrich folge, zieht er von dem Orte der Ab-reise nach dem Orte der Ankunft eine gerade Linie,und meynt, daß die Linie der Winde, welche jene?parallel ist, das Verlangte leiste. Allein diese Chartes