§64 . Litterarische Zusätze
auch von jeher eine gründliche Kenntniß derselben zum Verständ-niß seiner Schriften für unentbehrlich gehalten hat. In dieserAbsicht schrieb schon im Anfangs des zweyten Jahrhundert«Thron von Smyrna eine Lxxositio eorum, g»ss In IVlalbs-rnstisis sä kiaronis Isocionem utilia s»nr. Gewvs; X/-o?v»iovIIXs^Vixiv 1-0.'V »»7'« -ix vou
— o. ve,s. Ist. er noli« sä. Ismsel LnUi-släa». ?->r. 1644. 4. Dieses Werk ist gewissermaßen ein Com-pendium der fünf mathematischen Wissenschaften, nach der Pla-ionischen Eimheiiung. Wir haben daraus nur die Arithmetikund Musik. Wünschcnswenher wäre die Erhaltung desjenigenTheiles gewesen, der die Stereometrie enthielt. Wir würdendaraus manche Aufklärung über die Erfindung der Kegelschnitt«bekommen Habs».
Plato's eigene mathematische Erfindungen oder Lehren habe»sich wahrscheinlich durch mündliche Ueberlieferung erhalten, undsind nachher von EudemuS und andern in ihre Werke aufge-nommen worden.
Eudoxus von Cni-os. e. zz6.
Don allen seinen Schriften hat sich keine erhalten. Seine«arithmetischen und geometrischen Erfindungen erwähnt Proklu«sän LucUä. x. Iy.) Archimede« (in praelst. libb. äs sxk. slv>l.) legt ei» für Eudvxus sehr ehrenvolles Zeugniß ab von dem,was er ihm i» dieser Schrift verdankte. Ein gleiches Verdienstmag Eudvrus um die Lehren des fünften Buches der EuklidischenElemente gehabt haben, welches ihm daher, aber mit Unrecht,ganz zugeschrieben worden ist. Sein astronomisches Werk bestandaus zwey Büchern; das erste war das zweyte
Mo« überschrieben. Dieses ist seinem Hauptinhalte lüach in demGedichte de« Aratus erhallen. Vcrgl. Schaubachs Gesch. d.griech. Astronomie, S- 2Zr. ff. Seine Theorie von der Bewe-gung der Planeten. Xiisrorel. IVlelsxb^s. I. X!l. 0. 8- Limxlia-eominonr. in ^risiot. lib. n. äs ovelo x. zo. sg. Seine Son-nenuhr, Arachne Viuuv. Üb. iX. e. 9. Dergl. Schaubach S- 3 Ll«