in. Zei.raum. Z. Capitel.
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sterrs keine Bürgschaft für ihre Genauigkeit. *) Ermaß den zwischen Amiens in der Picardie undMalvoi-stne an den Gränzen von Gatinois und Hurepoix ent-haltenen himmlischen Bogen; und aus der Verglei-chung dieser Mestung mit der des correspondirendenirdischen Bogens, der vermittelst einer Folge untereinander verbundener Dreyecke, von denen er das ersteauf einer bekannten Grundlinie errichtet hatte, be-stimmt war, zog er das Resultat, daß die Länge einesErdgrades sehr beynahe 57060 Toisen betrage; wor-aus 22541620 Toisen für die ganze Länge eines größ-ten Kreises der Erdkugel hervorgehen würden.
Im Jahre 1672 ward Richer (geb. 16 .. gest.169.6) nach Cayenne geschickt, welches fünf Gradevom Aequator ist, um daselbst verschiedene astronvmi-
*) Die bekannte Gradmeffung, welche Willebrodus Snellin»im Jahre röiZ in Holland unternommen und die er in seinemLrarostbeiies Lskovus L. 1617. 4.) beschrieben hat, ist
die erste, in welcher das Stück der irdischen Bogens durch eineFolge unter einander verbundener Dreyecke bestimmt ward; unde« bleibt dem Snellius das Verdienst, diesen Weg zuerst betre-ten zu haben, worin, als dem zu den möglichst richtigste»Resultaten führenden, nachher alle andern Geometer ihm gefolgtsind. Auch muß bemerkt werden, daß Snellius zu seinen Mes-sungen nur Werkzeuge, wie man sie damals hatte, gebrauchte:zu seinen Höhenmessungen einen Quadranten mit bloßen Diop-tern, zum Winkclmessen auf der Erde einen Halbkreis 3z rhcinl.Fuß im Durchmesser. Auch mußte er bey seinen Berechnungender Hülfe der logarithmischen Tafeln entbehren. Picard hattemit Fernrohren versehene Werkzeuge, und tonnte bey seinen Be-rechnungen der erleichternden Hülfsmittel der Logarithmen sichbedienen.