Band 
Zweyter Theil.
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rZ4 III. Zeitraum. 6. Capitel.

steller haben diesen Drebbel sehr herabgesetzt. DieWahrheit ist, daß er zu Alkmaar, seiner Vater»stadc, eine treffliche Erziehung erhalten hatte, unddaß er m allen physischen Kenntnissen damaliger Zeitseht bewandert war.

Man hat mehrere Arten von Mikroskopen.Das einfachste von allen ist ein auf einer oder aufbeyden Seiten konvexes Linsenglas, welches manim Allgemeinen eine Loupe nennt. Stellt man essolchergestalt, daß sein Vrennpnnct auf den Punct,den man betrachten will, fällt, so machen dieStrahlen, welche parallel aus dem Lmsenglase ge-hen, ein lebhaftes Bild von dem Gegenstände.Zuweilen gebraucht man auch anstatt einer Loupeeine kleine Glaskugel, die man sehr leicht verfer-tigt, wenn man ei» Stück Glas schmelzen läßt »ndzwar in der Flamme eines mit Weingeist getränk-ten Zunders, um den Rauch zu vermeiden, der,wenn er sich mit dem im Fluß begriffenen Glase

«r eoelest. ob-orvarrl 1646.) von r6r8 an diese Erfindung

zu, adcr sei-, e Zeugnisse wären nicht älter, als vom I. 1625;und im I. röai. habe man schon, wie er von vielen Augen-zeugen gehört habe, M>kros?ope>bcy Drebbeln in London gese-hen, auch habe man diesen für den Erfinder gehalten, Niki!Velar »ulL-ri. setzt Huygens hinzu, guli, sncho (Fontana undDrebbel) ex vari» lenriuni oomxaeiriono liue äevensiint, er-st eaiisLrilNt in Iti» isbll» er Omni» 6eooaetri»s igosri. Huy»gcns ha re also von Drebbels Kenntnissen keine so VortheilhafteMeynung als hier Hr. Boffut äußert. Auch wird dieser Dreb«del asr unwissender Charlatan geschildert in Hofr. AdelungS Ge-schichte der menschl. Narrhert. Lh. 2. S. 125.