Geschichte der Lptik.
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vermischt, die Kügelchen undurchsichtig macht. Auchkann man ein einfaches Mikroskop aus einer mitWasser gefüllten Glaskugel machen. Die zweyteArt der Mikroskope ist den astronomischen Fernroh-ren sehr ahi stich. Sie ist aus zweyen konvexen Lin-sengläsern zusammengefegt; dasjenige, welches daSObjectiv abgibt, ist von einem sehr kurzen Brenn-punkte; man stellt den Gegenstand ein wenig überdiesen Brennpunkt hinaus, um sein Bild zu ent-fernen und es nach Verhältniß zu vergrößern; dar-auf bringt -man den Brennpunkt des Oculars inden Ort, wo dieses Bild ist, um es deutlich zusehen. Zuweilen seht man bey eben dieser Art vonMikroskopen ein Ocular beynahe in die Mitte zwi-schen dem Objectiv und dem Bilde, damit diesesBild dem Objectiv viel näher sich ergibt, und folg-lich die Röhre kürzer wird: zugleich vergrößert manhierdurch das Feld des Mikroskops. Endlich ver-fertigt man auch katadioptrische Mikroskope. Mansehe über diesen ganzen Gegenstand la Caille's Vor-lesungen über die Optik, Smith's Optik, EulerSDioptrik, u. a. m.
Ehe wir die Optik verlassen, müssen wir nocheiniges von der Perspectiv beybringen, die wenig-stens zum Theil hierher gehört» Man darf nichtzweifeln, wie ich schon bemerkt habe, daß die Al-ten die Linearperspeckiv und selbst auch die Luftper-spectiv gekannt haben. Es scheint aber doch, daßman nicht eher, als im sechzehnten Jahrhundert,die Lehren der Perspectiv und das Ganze ihrerTheile in eine wissenschaftliche Gestalt zu bringen