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IV. Zeitraum. 4. Capitel.
hatten nicht gleichen Grad von Nützlichkeit; allein allehaben mehr oder weniger zu den Fortschritten der Geo-metrie beygetragen. Ich würde kein Ende finden,wenn ich fie in einiger Umständlichkeit kennen lehrenwollte. Ich will bloß bey einem Anfsatze von JohannBernoulli etwas verweilen, weil er das Andenken einesberühmten Franzosen angreift, welches ich so viel mirmöglich vertheidigen muß.
Der Marquis de l'Hopital hatte in seinem Bucheäe8 inUniinent pmitseine sehr sinnreiche Rege! vorge-tragen, um den Werth eines Bruchs zu finden, dessenZähler und Nenner zu gleicher Zeit verschwinde»,wenn man der veränderlichen Größe einen gewissen be-stimmten Werth gibt. Niemandem war es eingefallen,ihm bey seinen Lebzeiten das Eigenthum derselben abzu-sprechen. Ungefähr einen Monat nach seinem Todemachte Johann Bernoulli, indem er bemerkt hatte,daß Liese Regel unvollständig war, zu derselben einennothwendigen Zusatz, und nahm davon Gelegenheit,sich für den Verfasser derselben zu erklären. MehrereFreunde des Marquis de l'Hopital beklagten sich lautund mit Warme über eine» Anspruch, der, wenn ereinigen Grund hätte, früher harte gemacht werdenmüssen. Aber anstatt seine Behauptung zurückzuneh-men, ging Johann Bernoulli noch viel weiter. Erkam nach und nach so weit, daß er sich alles, was dasWichtigste in der ckes inkrniment ^strtg ist,
zueignete. Man erlaube mir, seine Ansprüche etwasnäher zu untersuchen.
Im Jahre 1692 war Johann Bernoulli nachParis gekommen. Er ward daselbst mit Auszeich-