kV. Zeitraum. 5. Capitel.
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daß als er eine Methode, gewisse Reihen vermittelstihrer Differenzen zu summiren, gefunden hatte, manihm gezeigt habe, daß diese Methode bereits gedrucktsey, in einem Buche von Moutvn, Canonicus zu St.Paul in Lyon, über die Durchmesser derSonne und des Mondes; daß er darauf einandres Verfahren, das er erklärt, erdacht habe, umdie Differenzen zu formiren, und daraus die Sum-men der Reihen zu folgern; daß er im Stande sey,«ine Reihe von Brüchen, deren Zähler die Einheit,und deren Nenner die Reihen der natürlichen Zahlen,oder der Triangulär-, Pyramidal-und anderer Zah,len der Art find, zu summiren. Alle diese Untersu-chungen find sinnreich, und scheinen eine wenigstensentfernte Beziehung auf die Diffcrenzenrechnung zuhaben. Die Engländer haben niemals behauptet,auch ist ohnedem nicht der geringste Beweis dazu vor-handen, daß Leibnih auf dieser Reise die beyden ange-führten Schriften von Newton gesehen habe.
Nach einem Aufenthalt von einigen Monatenin London kam Lcibnitz nach Paris zurück, wo er mitHuygens Freundschaft anknüpfte, der ihm das In-nerste der tiefstnnigsten Geometrie eröfnete. Er fandbald die genäherte Quadratur des Kreises durch eineReihe, die derjenigen, welche Mercator für die genä-herte Quadratur der Hyperbel gegeben hatte, analogwar. Er theilte sie Huygens und Oldenburg mit.Der erstere lobte sie sehr. Der leßtere antwortete *),daß Newton schon ähnliche Dinge gefunden habe, nicht
*) Lom. Lxücol. x. Z 9 . K.