Geschichte der 2 'nülysi« des Unendliche».
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zur Erweiterung der Wissenschaft. Um denselbenwetteiferten lange Zeit Johann Bernoulli *) und einungenannter Engländer**), der, wie man nachherwußte, der D. Pemberton, ein besonderer Freundvon Newton, war. Wir sind verbunden zu sagen, daßJohann Bernoulli hier seine Ueberlegenheit behauptete,durch die Einfachheit und Eleganz seiner Auslösungen.
Die englischen Geometcr hatten sich zu einemBündnisse gegen Johann Bernoulli verschworen, undgriffen ihn über Gegenstände jeder Art an. Allein(sagt Fontcnelle), wie der Römer Horatius CocleS,hielt er aus der Brücke alle Angriffe ihrer Schaarenaus. Kcill, mehr kühn als vorsichtig, glaubte eineGelegenheit gefunden zu haben, ihn in Verlegenheitzu bringen. Die Theorie von dem Widerstände derMittel gegen die Bewegung der sie durchschneidendenKörper 'machte einen beträchtlichen Theil deS DuchSder Principien aus. Newton hatte die Curve bestimmt,welche ein geworfener Körper in einem Mittel beschreibt,das wie die einfache Geschwindigkeit widersteht; alleiner halte den noch schwerern Fall nicht berührt, wo daSMittel wie das Quadrat der Geschwindigkeit wider-steht. Keill legte diesen Fall Johann Bernoulli vor,der ihn nicht nur in sehr kurzer Zeit auflöste, sonderndie Auflösung auch auf die allgemeine Voraussetzungausdehnte, wo der Widerstand deS Mittels sich wieeine jede beliebige Potenz der Geschwindigkeit des be-
L. 12 . Luxxl. 2t. VII. x. Z52. X. ü. 1721, x. 270,172z,x. 7Z. 1724, x. 2Y. 1725. x. zig. Slixxl. 2 t. IX, 2Ü5.
kiiüor. 1 r. 1722. Vol. Z2, x. 206.