Band 
Zweyter Theil.
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232
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IV. Zeitraum. 6. Capitel.

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tvorin er, ohne jemand anzuführen, verschiedene Pro-bleme, die schon aufgelöst waren, behandelt hatte.Im Jahre 1716 (in d. k. x. 296.) erschien ei»Brief zu Johann Bernoulli's Lobe, worin Tayloroffenbar als Plagiarius behandelt war. Er beklagtesich darüber mit Bitterkeit *), und gab ihm dieselbeBeschuldigung zurück, indem er zeigte, daß Johann"Bernoulli in seiner letztem Auflösung des isoperime-trischen Problems nur die Auflösung seines Brudersumgekleidet habe, und daß alle Vereinfachungen, dieer in dieselbe hineingetragen, sie dem wesentlichen nachnicht veränderten. Jetzt behauptete Johann Bernoullikeine Schonung mehr. Er ließ unter dem Nameneines gewissen Durchard "), Schulmeisters zu Basel,eine Antwort an Taylor erscheinen,, die voll voitSchimpfrcden und Spöttcrcyen war, worunter manjedoch auf einige nützliche Wahrheiten stößt.

Die Aufgabe von den rechtwinkclichten Trajectv-rien gab der Aufgabe von den reciproken Trajectoriendie Entstehung, die am Schlüsse der Abhandlung derVemoulli, Vaters und Sohns, vorgelegt ward.Man verlangte Curven, welche in zwey entgegenge-setzten Richtungen auf einer und derselben der Lagenach gegebenen Axe beschrieben waren, und indem siesich einander parallel mit ungleichen Geschwindigkeitenbewegten, einander beständig unter einerley gegebenemWmkc! durchschnitten. Hier war ein neuer Gegen-stand zur Bestegung analytischer Schwürigkeiten und

*) rliilor. I7-Y. x. YZZ.

L. 1721, x. 195.