Band 
Zweyter Theil.
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IV. Zeitraum. 7. Capitel.

Man hat PaSealn den Plan beygelegt, durchdie Starke des Raisonnemencs und der Beredtsamkerkalle Menschen der Religion zu unterwerfen. Esscheint eben so, Euler wollte der Analysis die Ober-herrschaft über alle Theile der Mathematik verschaffen.Er war unaufhörlich beschäftigt, um dieses großeWerkzeug zu vervollkommnen, und die Kunst es mitGewandtheit zu gebrauchen zu zeigen. Kaum war erein und zwanzig Jahre alt, als er eine neue und all-gemeine Methode gab, um ganze Classen von Diffe-rentialgleichungen der zweyten Ordnung, die gewissenBedingungen unterworfen stnd, zu integriren (Lomrn.I>»troz). 172z. 124). Vormals kam man nur in

einigen besondern Fällen zum Zweck, und selbst als-dann mehr durch die Sagacität des Analysten, alSdurch gleichförmige und bestimmte Methoden.

In Italien machte Gabriel Manfredi von Zeitzu Zeit scharfsinnige Abhandlungen aus der Geometrieund Analysts in den Zeitschriften und in den Commen-tarien des Instituts zu Bologna bekannt.

Ein andrer Geometer derselben Nation, derGraf Jagnani (geb. 1632, gest. 1766) -eröffne-te sich ein Feld zu neuen Problemen von einer sehr an-ziehenden Art. ( 6 iornsle ck' Italia. 1713) Erlehrte die Bogen der Ellipse oder Hyperbel bestim-men, deren Differenz eine algebraische Größe ist.jeibnitz und Johann Bernoulli, welche diese Untersu-chung berührt hatten, urtheilten, daß sie keine Beutefür die neuen Rechnungen geben dürfte. Sie hattendie Aufgabe nur für die Parabel aufgelöst, und zwarnur mir Anwendung der gemeinen Algebra. Auch