Band 
Zweyter Theil.
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IV. Zeitraum. 8. Capitel.

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zen der Geschwindigkeit der Widerstand euch pro-portional ist, mit vieler Einfachheit und Eleganzaufgelöst.

Die Gegner der Geometrie, oder vielmehr die-jenigen, welche nur ein« unvoükommne Kenntnißvon ihr habe», betrachten alle diese schweren theore-tische» Ausgaben als Spiele dcs Geistes, die eineZeit und Nachforschungen wegnehmen, die man bes-ser anwenden könnte. Allein sie übersehen, daßnichts fabiger ist, alle Kräfte LeS menschlichen Ver-standes zu erregen und zu entwickeln; daß, nach Fon-tenelle's Ausdruck, der Geist eben so wohl seine Be-dürfnisse hat, als der Körper; und daß endlich eineSpeculation, die anfangs nnfnichtbar scheinen mag,zuletzt doch ihre Anwendung findet, oder zuweilen,wenn ma» es am wenigsten erwartet, neue Ansich-ten in Beziehung auf Gegenstände des offen!liehenNutzens givr. Man vergönne dem Genie einenfreyen Fing. Der Geometcr suche und betrachtedie Wahrheiten deS Verstandes, indeß der Dichterdie Leidenschaften des Herzens oder die Schönheitender Natur mahlt.

Je mehr Reize dieses Vermögen der Erfin-dung in den Wissenschaften für diejenigen, welche stebearbeiten, ha», um so mehr vermeiden sie auch«ine bloß materielle Arbeit, die auf kein neues undnützliches Resultat führen würde. Wenn mandaher zur Besiegung aller analytischen Schwürigkei-ten eines abstrakten Problems gelangt ist, so vollen-det man selten die Rechnung, sondern gewöhnlichbegnügt man sich, sie deutlich anzuzeigen; oder man