Band 
Zweyter Theil.
Seite
277
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Von einigen Werken über die Analyfls. 277

hat. Alle Geometer, die diese Werke gelesen haben,haben daraus Kenntnisse geschöpft, und einige habensich sogar der Methoden gerühmt, die man in jenenfindet. Konnte der P. Reynea» eine Zeitlang undmit Uebertreibung der Euklid der hohen Geometrieheißen, so kann man mit Wahrheit Eulern diesenEuklid nennen, ja man kann hinzusehen, daß er demGriechen an Genie und Fruchtbarkeit überlegen ist.

Unter den um die neue Geometrie sehr verdien-ten Männern muß noch Cramer (geb. 1704. gest.I7Z2.) mit Auszeichnung angeführt werden. SeineIritroäuction ä 1 Aes Irenas courkes sl-

ist das vollständigste Werk, das über dieseMaterie vorhanden ist. Der Verfasser läßt über dieTheorie der unendlichen Arme der krummen Linien,über ihre vielfachen Puncte, und überhaupt über alleUmstände, die zur Charaktcrisirung derselben dienen,nichts zu wünschen übrig. Er war ein Zeitgenossevon Daniel Bernoulli und Euler, und wie sie einSchüler von Johann Bernoulli. Er kam allen die-sen großen Männern sehr nahe. Man verdankt ihmeinen trefflichen Commentar über die Werke von JakobBernoulli.

JmJahrei768 gaben die Minoriten Le Seue(gest. 1772) und Jacquier (gest. 1788) Clemensäu calcul integral heraus. Dieses Werk ist etwasweitschweifig und zuweilen unmethodisch. Man fin-det indessen doch mehrere neue und interessante Sa-chen darin, z. V. eine sehr deutliche Auseinanderse-tzung der Nervtonschen Schrift von den Quadraturen.

Die Kunst, die unbekannten Größen wegzuschaf»