Ucschichtc der Mechanik.
ben wird; das heißt, daß all.' seine Uu.drehungsbe-wegungen allemal aus drey sich zurückführen lassen,die um drey unter einander rechrwinkelichre Axeuerfolgen, die durch den Mittelpunct der Schwereoder der Trägheit dcS Körpers gehen, und allemaldieselbe Lage in dem absoluten Raume behalten,während der Mittelpunkt der Schwere in Ruhe ist,oder sich gleichförmig in gerader jinie bewegt. Diejage dieser drey Are» wird durch eine Gleichung vomdritten Grade bestimmt, deren drey mögliche Wur-zeln sich auf jede derselben beziehen.
Diese Theorie, die von dem Verfasser nicht ge-nugsam entwickelt war, ist ausführlich abgehandeltworden von Johann Albert Euler (geb. 1734,gest. izoo), dem würdigen Sohn des großen Euler,in seiner Schrift 8 ur l'cirrinuiAe ckö8 I^avir«8, wel-che 1761 den Preis der Akademie der Wissenschaf-ten zu Paris theilte. Sie ist nochmals, nach ebenderselben Methode, von Euler, dem Vater, behan-delt worden, in den Memoiren der Akademie zu Berlinfür 1759, und in seinem Werke: 'lAeoria motu 8corporuiu riAtllorum, 1765. Endlich hat d'Alcmbertin den IV. Theile seiner Ojiu8Ml!68 lVlatbematigme^der 176g erschien, gezeigt, daß die Auflösung die-ses Problems sich aus ben Formeln ableiten ließ,die er in einem lVlemoiro pour cketorminsr jemouvernent ck'un 001^8 cle HuelconHue,
sniine äe korces czerelcongueg gegeben hatte,welches in dem I. Theile seiner 0^utcn1e8 im Jahr1761 gedruckt ist.
Die Kenntniß Vieler Bewegungen der freyen