I V. Zeitraum. II. Capitel.
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folgenden Augenblick vernichtet, die andern erhaltenwerden, und daß man aris den Bedingungen desGleichgewichts unter den vernichteten Bewegungennothwendiger Weise die erhaltenen Bewegungen er-kennt. Dieses allgemeine Princip hat auf alle Pro-bleme der Dyna mik seine Anwendung, und bringtwenigstens alle Schwierigkeiten derselben auf die derProbleme der bloßen Statik zurück. Es macht denSatz von der Erhaltung der lebendigen Kräfte unnütz.D Alcmbcrt hat «ruf diesem Wege eine Menge sehrschöner und schwerer Aufgaben aufgelöst, wovoneinige durchaus nun waren, wie das von dem Bor-rücken der Nachtglcichen (1749). Sein Harte- ckeD^nanligne muff also als ein Sriginalwerk ange-sehen werden. Mit Unrecht würde man einwenden,daß Jakob Bernoulli ihm die Bahn vorgezcichnethabe. Sie war gleichfalls den andern Geometernvvrgezeichnet, die älter als d'Alembert waren, unddie in einem Zeitraum von vierzig Jahren sie nichtbemerkt hatten.
Die Dynamist, welche so allmählich zu einemhohen Grade der Vollkommenheit gelangt war, wardim I. 1755 noch mit einer wichtigen und an Fol-gesetzen fruchtbaren Entdeckung bereichert. In einerkleinen Abhandlung , betitelt: Lpoeimen tbeoriavturbiln.rit, bemerkte Segner, daß wenn man einemKörper von irgend einer beliebigen Größe und Ge-stalt Umdrehungsbewegungen oder Bewegungeneines Kreisels nach allen Richtungen eindrückt,und ihn darauf gänzlich sich selbst überlaßt, er alle-mal drey Hanptaxen der Umdrehung ha-