Band 
Zweyter Theil.
Seite
313
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Geschichte der Hydrodynamik. grz

allgemeine Gesetze zurückgeführte Thatsachen könnendie Resultate der Theorie berichtigen, oder selbst,durch ihre wohl combinirte Vereinigung, eine Artvon Theorie bilden, die freylich von der geometrischenStrenge entblößt, aber einfach, leicht und für diegemeinsten Bedürfnisse der Ausübung geeignet ist.Diese -lange und mühvolle Arbeit ist unternommenworden. Man wird mich entschuldigen, wenn ichkeinc Rechenschaft davon gebe.

Scewiffenschaft.

Die Seewissenschaft, worunter ich alledie Kenntnisse verstehe, welche sich auf den Bau derSchiffe, ihre Gestalt und ihre Fahrt-Bewegungenoder Evolutionen auf der See beziehen, bietet einunermeßliches Feld zu nützlichen Aufgaben dar, dievon der Mechanik der festen und flüssigen Körperabhängen. Auch haben die Seemänner, welche Gev-meter waren, nicht unterlassen, das Licht der Theorieüber die Praxis zu verbreiten. Seit dem Jahre 16 gyunternahm es der Ritter de Rcnau, General-Lieute-nant der Scetruppen von Frankreich, die Bewegungdes Schiffes der Rechnung zu unterwerfen, in seinemWerke: lAe'orie cke 1a inanoeuvre clu vaisgeau.Einer seiner Hauptsätze war, daß wenn ein Schiffzu gleicher Zeit durch die Wirkungen zweyer untereinander rechtwinkelichter Segel getrieben wird, undman diese Kräfte durch die an einander liegenden Sei-ten eines auf ihren Direktionen conflruirten rechtwin-kelichten Parallelogramms darstellt, das Schiff von