ziS IV. Zeitraum, ir. Capitct.
einerley Verticallinie liegen muffen. Mein dies 'istnicht hinreichend, um ein beständiges und dauerndesGleichgewicht zu bewirken. Daniel BernoullisLomm.kstrvp.) 1735) zeigte, daß in Hinsicht auf die ver-schiedenen gegenseitigen Lagen, welche die beyden Mit-tclpunccc der Schwere in der Verticallinie habenkönnen, es verschiedene Gleichgewichtszustände gibt,die mehr oder weniger fest sind. Wenn der Schwcr-punct des Systems aller der Materien, welche dieLadung eines Schiffs ausmachen, unterhalb desSchwerpunktes der Carenu oder des untergetauchtenTheiles befindlich ist, so ist das Gleichgewicht be-ständig fest oder strebt sich wieder herzustellen, wennes durch irgend eine äußere Ursache, wie die Bewe-gung auf einander laufender Meereswogen, die Un-gleichheit in den Stößen des Windes rc. in Unord-nung gebracht ist: das Schiff kommt mit desto mehrEnergie in seine vorige Lage, als der Schwerpunkttiefer liegt. Wenn aber die beyden Schwerpunktevermengt sind, oder wenn der Schwerpunkt desSchiffs höher liegt als der Schwerpunkt des im Wasserbefindlichen Theiles, so wird das Gleichgewicht leichtaufgehoben, und zwar verhalciußmaßig 11M so leich-ter, als die Erhöhung jenes Schwerpunktes zunimmt.Daniel Bernoulli gibt Formeln, um den Grad derStabilität eines Schiffs in allen Fällen durch Rech-nung zu bestimmen. Es scheint, daß Euler seinerSeits und zu gleicher Zeit ähnliche Resultate gefun-den hatte. Er entwickelt und beweist sie in seinemWerke: Scioiitianavickis, 17^9 Bouguer(geb.ibyz, gest. 1758) trägt eben diese Theorie ausfuhr-