Band 
Zweyter Theil.
Seite
365
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Geschichte der physische» Astronomie. ZSz

ein Punct der Oberfläche der Erde ebenfalls in einerMinute durchläuft dividirt durch i; und nach dem V.Sahe, verbunden mit der bekannten Theorie des Fal-les schwerer Körper, verhalt flch die Ccntrifugalkrafteines Punctes an der Oberfläche der Erde zur Schwerean der Oberfläche der Erde, wie l zu 28 y. Wennman nun diese beiden Proportionen, Glied für Glied,mit einander multiplicirt und die angezeigten Rech-nungen bewerkstelligt, so findet man, daß sich die Cen-trifugalkraft des Mondes zur Schwere an der Ober-fläche der Erde verhält, wie i zu Züoo; welchesNewtons Resultat ist. Allein Huygens hat jene An-wendung nicht gemacht, und der Ruhm, das Gesetzder Gravitation der Gestirne entdeckt und durch dieRechnung bestätigt zu haben, gebührt dem brittischenGeomerer.

Als Newton das Gesetz der Gravitation deSMondes gegen die Erde erkannt hakte, so ward esihm nicht schwer, die Hinstrebung der Hauptplanetengegen die Sonne und der Trabanten gegen ihreHqupt-planeten gleichfalls zu bestimmen. Hier boten ihmdie Keplerischen Gesetze die Elemente der Rechnungdar.

Die Hauptplaneten beschreiben Ellipsen um dieSonne, welche einen der Brennpunkte einnimmt, undebenso beschreiben die Trabanten Ellipsen um ihreHauptplancten. Nun verhalten sich, nach dem erstenKeplerischen Gesetz, die zum Durchlaufen der Theileeiner und derselben Bahn verwandten Zeiten untereinander, wie die zwischen der großenAxe der Ellipse, ei-nem Radius Vector und dem durchlaufenen Bogen ent-