Geschichte der physischen Astronomie. g?z
herausgegeben, in seinem Lsiai für In resistancs ässlluiäes (1752), in seinen liecberekes tur 1« s^liemscku inon^e (1756), und in seinen Opu8euIes matbe-nmtigues (176z). Ich bedaure, daß sie hier keinesAuszugs fähig sind. Ich begnüge mich, zu bemerken,daß der Verfasser eine van den Geometern lange Zeitersehnte Methode gegeben hat, um die Attraction desErdsphäroids in unendlich vielen andern Hypothesenals die der elliptischen Gestalt zu bestimmen. Er ge-denkt sich, daß der Halbmesser des Erdsphäroids durcheinen Ausdruck dargestellt wird, der eine beständigeGröße enthält, plus der Folge aller der Potenzen derSinus der Breite, und er findet die Attraction, wel-che ein solches Sphäroid auf ein auf seiner Oberflächebefindliches Körperchen äußert; welches die gewöhnli-che Voraussetzung, wo von allen diesen Potenzen nurdas Ouadrat dcs Sinus der Breite hinzukommt, alseinen besondern Fall in sich schließt. Dieses wichtigeProblem und seine Folgerungen bilden eine neue Ab-handlung von der Gestalt der Erde. D'Alembert setztdarin voraus, daß die Meridiane der Erde gleich undähnlich sind. Aber durch einen neuen Versuch ist ihmauch die Bestimmung der Attraction eines Sphäroidsgelungen, welches kein aus Umdrehung entstandenerKörper ist. Diese würde ihren Nutzen haben, wenndie Erdkugel wirklich eine irreguläre Gestalt hätte.
Umdrchungsbewegunge« der Planeten und daraus hervorgehendeAbplattungen.
Seit der Erfindung des Teleskops hat man, ausder Beobachtung der Flecken der Planeten, nach und