IV. Zeitraum, rz. Capitel. ». Abschnitt»
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Störungen der himmlischen Bewegungen.
Die elliptische Bewegung zweyer Planeten einesund desselben Systems wird, wie schon bemerkt ist,unaufhörlich verändert durch die Attraktionen der an-dern himmlischen Körper: ein neues Feld zu Proble-men, auf welchem die Geometer eine reiche Erndtegemacht haben. Ich will im Wesentlichen das Resul-tat ihrer Arbeiten berichten, indem ich mit dem Mon-de den Anfang mache, der, als unser Trabant, natür-lich zuerst unsre Aufmerksamkeit auf sich ziehen muß.
Theorie de« Mondes.
Die Attractionswirkung der Erde auf den Mondist die stärkste, welche dieser Trabant erleidet, und ver-möge derselben dreht er sich um die Erde. Hiernachkommt die Attraktion der Sonne, welche die elliptischeBewegung des Mondes stört, und die man nichtübersehen darf, wenn man genaue Resultate erhaltenwill. Die übrigen himmlischen Körper bringen aller-dings auch einige Veränderungen in dieser Bewegunghervor, sie sind aber sehr gering, und man seht siedaher bey Seite. Eben so in der Erforschung derBewegungen DeS Jupiters und Saturns betrachtet mannur die Ungleichheiten, welche durch die gegenseitigenAnziehungen dieser beiden Planeten verursacht wer-den. Die Geometer haben sich daher folgendes allge-meine Problem, das unter dem Namen des Pro-blems von drey Körpern bekannt ist, vorge-