40L IV. Zeitk. IZ. C. 2. Abschn. Gesch. d. phys. Astr.
überein, und gewähren eine neue sehr einleuchtendeBestätigung des Systems der allgemeinen Gravita-tion. Wir wollen noch hinzusetzen, daß das Verfah-ren, wodurch d'Aicmbcrt die Bewegung der Erdaxefindet, der Keim gewesen ist von der allgemeinen The-orie zur Bestimmung der Bewegung eines Körpersvon was immer sür einer Gestalt, der von was im-mer für welchen Kräften getrieben wird; welche Theo-rie hernach von Seiten der Mechanik auf den höchstenGrad der Vollkommenheit gebracht ist, bis auf dieSchwierigkeit der Integration der Gleichungen, auswelche man geführt wird.
Diese erste Auflösung des Problems von derPre-cession der Nachtgleichen war einer Vervollkommnungfähig, die d' Alembert ihr nach und nach zu geben ge-sucht hat, sowohl durch schärfere Integrationen derDifferentialgleichungen des Problems, als durch Ver-besserungen einiger numerischen Coefficienten nach neuenBeobachtungen. Er hatte angenommen, daß dieErdmeridiane gleiche und ähnliche Ellipsen sind; in derFolge untersuchte er auch die Frage in der Vorausse-tzung unähnlicher Meridiane; welches einige geringeUnterschiede in den Resultaten ergab (lVlt-'iu. äekaris 1754).