Band 
Zweyter Theil.
Seite
410
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410 . IV. Aitcaum. 14. Capitel.

Dünsten angefüllt ist. Die Alten kannten die Wir-kungen der Reflationen im Groben; allein man siehtnicht, daß sie sie mit in die astronomische Rechnunggezogen hätten. Tycho Brahc hat sie zuerst allgemei-nen Gesetzen unterworfen, die, wiewohl sie sehr un-vollkommen waren, doch wenigstens die Aufmerksam-keit der Astronomen auf diesen wichtigen Gegenstand ge-lenkt haben. Bouguer hat in einer Schrift*), die1729. den Preis der Akademie der Wissenschaften zuParis erhielt, die Curve bestimmt, welche ein schiefdurch die Atmosphäre gehendes Lichtkörperchen be-schreibt, und dem zufolge eine Tafel der astronomi-schen Refraktionen für alle Grade der Höhe eines Ge-stirns über dem Horizont verfertigt. Allein diese inder Theorie etwas hypothetische Tafel hat nicht alleGenauigkeit, die man wünschen konnte. Einige Zeitvor seinem Tode gab Bradley**) eine sehr einfache undbequeme Formel zur Berechnung der Strahlenbrechun-gen den Astronomen in die Hände.

Vergleichung der Starke de« Licht«.

Alle Schriftsteller der Optik, Newton selbst undseine ersten Nachfolger, hatten nur die allgemeinenGesetze der Bewegung des Lichts, seine Fortpflanzungin gerader Linie in einerley Mittel, seine Zurückwer-fung bey Begegnung eines Hindernisses, seine Bre-

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