Band 
Zweyter Theil.
Seite
411
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Geschichte der Optik.

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chung beym Uebergange in ein andres Mittel rc. be-trachtet. Es war noch übrig, seine Stärke oder Leb-haftigkeit zu messen. Man wollte z. B. wissen, umwie viel das Licht der Sonne im Meridian des Som-mersolstitiums stärker ist als im Meridian des Win-tersolstitiums; um wie viel das Licht der Sonne dasdes Mondes übertrifft für einerley Höhe über demHorizonte rc. Huygens hatte einige Ideen über die-sen neuen Zweig der Optik fallen lassen; er hatte eineMethode angezeigt, die Ouantität des Lichts, welchesJupiter und Saturn von der Sonne empfangen, zuschätzen, und das Licht der Sonne mit dem Licht derFixsterne zu vergleichen (6osinotk. 1.1k». II.). Alleinaußerdem daß diese Methode auf einigen schwanken-den und etwas ungewissen Hypothesen beruhete, so er-forderte die Frage noch eine Aufklärung durch eineReihe genauer und zahlreicher Versuche, aus welchenman-die Mittel, das Licht in allen Fällen zu messen,leicht herleiten konnte.

Vouguer unternahm diese mit vieler Sorgfaltund Vorsicht auszuführende Arbeit; und hicdurch hater sich einen Gegenstand, der nicht bloß an sich sinn-reich, sondern auch von einer häufigen Anwendung inder Physik ist, zu eigen gemacht. Er machte seineersten Forschungen in einem kleinen Werke bekannt:Ullai ä'Oxtigus tur la ^ra^ation äe la lumiexk(1729), welches in der Folge sehr vermehrt, unterdem Titel: Iralle ä'0j)lägu6 kur 1a Araäation cls1a lumiöre (1760) erschien, nach dem Tode des Ver-fassers. Diese Schrift enthält eine Folge von Ver-suchen und Beobachtungen, von physischen und ma-