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Ueber Pascal«
machten sein Haus zum Wohnort des Friedens undGlücks. Jeden Tag, nach Endigung seiner öffentli-chen Amtsvcrrichtungen auf der Stcuerkammer, kehr-te er in den Schooß seiner Familie zurück, und theiltedie häuslichen Sorgen mit einer liebenswürdigen undtugendhaften Frau. Er hatte das Unglück, 1626 diesegUiebw Gattin zu verlieren; und von diesem Augen-blick an verschloß sich seine tief betrübte Seele für je-den andern Ehrgciz, als für den, seinen ihm nochübriggebliebenen drey Kindern eine vortreffliche Erzie-hung zu geben. Er wollte sie selbst zur Tugend undzu nützlichen Kennrniffen bilden; aber er fühlte bald,Laß die Ausführung dieses Plans mit den Obliegen-heicen einer mühevollen Amtsverrichtung sich nicht ver-einbaren ließ. Er wankte nicht; er verkaufte seineStelle i6gi, und zog mit seiner Familie nach Paris,um Pflichten gegen Liese freyer erfüllen zu können,welche heiliger waren, als die Pflichten bürgerlicherVerhältniße in einer Stelle von mittelmäßiger Wich-tigkeit. Seine vornehmste Aufmerksamkeit war aufseinen einzigen Sohn gerichtet, der das, waS, er einstseyn würde, fast von der Wiege an angekündigt hatte.Die Sprachen und die ersten Anfangsgründe der Wis-senschaften waren die Gegenstände, welche der Lernbe-gierde, die dieses Kind bezeigte, zuerst dargeboten wur-den. Zu gleicher Zeit unterrichtete Etienne Pascalseine beiden Töchter im Latein und in den schönenWissenschaften, um sie frühzeitig zum Nachdenken zugewöhnen, welches für das Glück des Lebens so wich-tig und für Frauenzimmer nicht weniger nothwendigist, als für Männer.