L«b«n und Werke.
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nen Theil Wassers oder Quecksilbers, sondern daß er«n allen Materien, die wir kenne» oder die unfernSinnen bemerklich sind, gänzlich leer ist; daß. alleKörper ein Widerstreben haben, sich von einander zutrennen, daß aber dieses Widerstreben, oder wennman den gewöhnlichen Ausdruck lieber gebrauchen will,dieser Abscheu der Natur vor dem Leeren gegen einegrößere Leere nicht stärker ist als gegen eine kleinere;daß er ein begränztes Maß hat, das dem Gewichteeiner Wassersäule von ungefähr zwey und dreyßig FußHöhe gleichgeltend ist; daß wenn diese Gränze über-schritten ist, man über dem Wasser einen leeren Raum,er mag groß oder klein seyn, mit gleicher Leichtigkeitbilden kann, wofern nur kein andres Hinderniß dage-gen ist, rc. Man findet diese ersten Versuche und'Ansichten PascalS in einem kleinen Buche, das er1647 unter dem Titel: Lxzoerisncos nouvelle»touclianr I« viäo, otc. herausgab.
Dieses Werk ward von mehreren Schriftstellern,unter andern von dem Jesuiten P. Noel, Recrvr deSCollege zu Paris, lebhaft angegriffen. Die ganzeschlechte Physik der damaligen Zeit ward aufgeboten^um Erfahrungen zu erkläre», welche ihr Eintrag tha-ten, und die nicht zu leugnen waren. Pascal vernich-tete sehr leicht die Einwürfe des P. Noel; allein ob ergleich die Erklärung des Torricclli, von der er kurzeZeit nach der Herausgabe seines Buchs Kenntniß er-hielt, schon für richtig erkannte, so sah er doch mitVerdruß, daß alle Versuche, die man gemacht hatte,und selbst die seinigen,der scholastischen Spitzfindigkeitnoch immer eine schwache Seite darbieten konnten, und