eine aritlim. R. der 3 . Ordnung bilden, blofs die 4 ersten Werthenach der Formel berechnen, daraus durch succcssives Abziehendie 3 ersten Glieder der i., die 2 ersten Glieder der 2. unddas beständige Glied der 3 . DifTerenzreihe suchen, und endlichdamit wieder durch das umgekehrte Verfahren oder wiederholteSummiren die 2., l. und ursprüngliche oder gesuchte Reihe be-liebig fortsetzen. [I., 219]
Interpolation der Reihen.
§•242 Erklär. Eine Reihe interpoliren heilstzwischen je 2 Gliedern derselben eine gegebene Anzahl vonGliedern dergestalt einschalten , dafs dadurch wieder eineReihe derselben Gattung und Ordnung entsteht.
§• 243 . Um diese Aufgabe für die arithmetischenReihen zu lösen, bemerke man zuerst, dafs, wenn voneiner beliebigen Stelle angefangen, die Glieder der zu in-terpolirenden Reihe durch a n , a„^- ,, a n ^- 2 u. s. w. bezeich-net werden, die auf einander folgenden, zwischen a„ und
a„ 4-, einzuschaltenden --- Glieder sodann durch a ,
“ n. 1—
a . ... a r _1 bezeichnet werden müssen; weil da-
nj. — _.
r r
durch das nächstfolgende, wie es seyn soll,nung a^^r — <2«+, erhält.
die Rezeich-
§. 244 . Nun hat man nach Form. II., §.227, woman sich blofs a n in aufgelöst denken darf:
an+m = a« -}- -j- A 3 a„
und da dieser Ausdruck nicht nur für ganze, sondern auchfür gebrochene Werthe von m gilt [I., 221]; so setze man,wie es zufolge der angeführten Rezeichnung für die einzu-schaltenden Glieder nöthig ist, m = —. Dadurch erhält
man, wenn man einrichtet und noch bemerkt, dafs beimGebrauche immer u<e bleiben kann, für die gesuchte In-te rpolationsformel: