Vorrede.
III
Urtheil über den literarischen Charakter der Physiker. Diese Ur-theile sind zuweilen nicht schonend. Man ist in der Wissen-schaft, was den Nachruhm betrifft, gewöhnlich sehr milde ge-sinnt, man glaubt den panegyrischen Gedächtnißreden der Ueber-lebenden, und die größte Strafe, die man verhängt, ist das Ver-gessen. Vielleicht folgen diejenigen, welche sich mit ähnlichen Ar-beiten über andre Theile der Physik beschäftigen, meinem Beispieleund bahnen dadurch dem Geschichtschreiber, den auch die Physik einstfinden wird, den Weg und erleichtern dem Literarhistoriker seinGeschäft, der gewöhnlich in sehr abweichende Studien einge-weiht, ganz ohne Mittel ist, sich ein richtiges Urtheil über dieGeschichte der Physik und die Leistungen der Physiker zu bilden.Ueber Lebende habe ich meine Meinung fast niemals ausgesprochen.Glaubte ich auch selbst sine ir» et slnclio zu sein, so konnte esdoch leicht bei denen fehlen, die es betraf.
So übergebe ich denn diese Blätter dem Publicum und rechneauf die Nachsicht, die ein erster Versuch auf einem dunklen,schwierigen Gebiete zu finden pflegt.
Kreslau im März 1835.
In diesem Buche sind als Temperatur-, Raum-und Gewichts-Einheiten die französischen Decimalmaße und der Druck der Atmo-
sphäre bei ()0 uiw 760 iVlm. angenommen.Es ist der atmosphärische Druck auf
1 Quadr. Centimeter —
: 1031,3 Gramme Lax.
— 3,0134
,,
paris. Zoll
15,41 Pfund franz.
1,1886
„
„ Linie
0,1072 „
0,0302—1
engl. Zoll
14,67 „
engl.
1,1664
rhein.Zoll
15,08 „
preuß.
1,1783
,/
„ Linie
0,1017 „
„
0,0200—1
„ Zoll
11,30 „
amsterd.
1,1552
österr.Zoll
12,78 „
österr.
1,1065
„ Linie
0,887 „
0,9481—2
,,
schwed-Lin.Dec.
531,7 Milliontel Schiffspf.
0,7271—4