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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Synaphie, Beobachtungswcise.

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ren und Alkalien, bei nicht ganz reinen Röhren selbst im Wasserbeobachtet. Sie ist eines der vornehmsten Hindernisse bei Beobach-tungen mit Haarröhren.

Leicht benetzende Feuchtigkeiten, wie Alkohol, Aethcr, Oele, be-wegen sich sehr leicht in Röhren, selbst wenn diese nicht ganz reinsind. Ich werde später zeigen, daß sie sich in vollkommen benetz-ten Röhren weit langsamer bewegen, als z. B. das schwach netzen-de Wasicr. Es ist daher immer ein Zeichen von mangelhafter Be-netzung, wenn sich eine Wassersäule minder leicht auf- und abfüh-- ren läßt als Weingeist.

j §. 29. Wenn die flüssige Säule durch Luftblasen unterbro-^ chen ist, so wird die Bewegung so träge, daß es oft unmöglich ist,

! sie ohne starken Druck aus der Röhre fortzubringen. Diese Blasenbilden sich vorzüglich bei nicht leicht benetzenden Flüssigkeiten,wenn das Innere der Röhre an einigen Stellen nicht ganz rein ist.Sie dienen der Flüssigkeit, die man im Innern der Röhre, um sie zubenetzen, hin- und herführt, als Sammelplatz, und allmalig ist eine. kleine die Weite der Röhre ganz einnehmende Säule gebildet, wel-che, wenn sie fortgeschafft ist, sich an demselben Orte gern er-! neuert. Solche Stellen bilden sich immer, wenn man die Luft desMundes oder gar organische Feuchtigkeit durch die Röhre zieht, und, können nur mit Mühe und durch chemische Mittel fortgeschafft^ werden. Wenn diese Stellen ganz innerhalb der flüssigen Säulefallen, so sind sie ohne nachtheiligcn Einfluß. Je länger die Röh-re, desto größer ist die Gefahr, daß sich Blasen in dem leerenKaume oder in der Flüssigkeit bilden, daher ist es zweckmäßig, dieRöhren so kurz zu nehmen, als es der Apparat erlaubt.

§. 30. Die von der Benützung herrührenden Störungenschienen wie bei engen Röhren im Verhältniß zur Höhe des Ni-veaus nicht viel größer zu seyn, als bei weiten. Bei diesen sindjedoch die von der Messung und der Wölbung herrührenden Beob-achtungsfehler größer, bei jenen ist die Reibung starker. MeineRöhren hatten Halbmesser von 0,33—1,0 Millimeter. Für ftbwe, netzende Flüssigkeiten schienen mir die weiter» Röhren zweckmAger^zu sein.

' Unter günstigen Umständen ist daö obere Ende der Säule,'während einer zum Messen hinlänglichen Zeit, so constaiie wie imBarometer und kann durch einen paffenden MechaniSm^ eben so