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Cohärenz ber Flüssigen, Gleichgewicht.
scharf beobachtet werden. Ich halte daher, wenn man für vollkom-mene Beweglichkeit der Säule über und unter dem Stande deSGleichgewichtes Sorge trägt, die Haarröhren für besser geeignet zurBestimmung der Synaphie als die Adhäsionsplatten, die sich weitweniger genau beobachten lassen. Ferner ergiebt sich aus denGleichungen des §. 32., daß eine Ungewißheit von 1 : in desGanzen bei Beobachtungen mit Haarröhrchen für die Synaphie mitPlatten nur 1:2m beträgt. Dagegen wird ein Fehler von 1 : mbei Adhäsionsplatten verdoppelt, wenn man den Stand in Haar-röhrchen daraus ableiten will.
Link hat, wie vor ihm Newton, Hauy und Andere, einigeVersuche mit parallelen Platten bekannt gemacht. Weder die abso-luten Werthe, noch die relativen, welche er für verschiedene Flüs-sigkeiten und Platten gefunden hat, sprechen jedoch für die Zweck-mäßigkeit der Methode, indem jene von Gaylussac's und meinenVersuchen, diese unter einander bedeutend abweichen. Indessensind die parallcllen Platten vielleicht von einigem Nutzen bei derBestimmung der Prosaphie von Flüssigkeiten gegen feste Körper,die sie nicht benetzen.
Das Gewicht eines Tropfens, der von einer Flächevon bekannten Dimensionen, etwa von dem Segmente einergroßen Kugel herabfällt, ist ebenfalls von der Synaphie der flüssi-gen Theilen abhängig. Allein eine Berechnung nach den bisherbekannten Gleichungen führt auf Resultate, welche von den über-einstimmenden andrer Methoden bedeutend abweichen, indem manauf mehrere die Größe der Tropfen bestimmende Umstände keineRücksicht genommen hat. Ich werde späterhin ausführlicher vonden Tropfen handeln.
Beobachtungen.
§. 3 l. Die Tabellen über die Synaphie enthalten die Beobachtun-gen nicht unmittelbar, sondern stets auf folgende Weise von mir berechnet.
bezeichnet das Gewicht, welches eine Adhäsionsplatte vonunendlicher Ausdehnung tragen kann. Die Einheit des Drucks istei"- Atmosphäre von 760 Millimeter Quecksilber. Jenes Gewichtist ^abhängig von der Größe der Scheibe, mit der man beobach-tet, „d den Einheiten der Länge und der Gewichte. Diese Zahlmag Ly„aphie schlechthin, oder wo eine Verwechselung zu be-fürchtei,'st, Gcwichts-Synaphie heißen.