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Cohärenz der Flüssigen, Gleichgewicht.
§. 37. Mit Haarröhren hat Cmmet (IRil. Ximals.1826. I. x. 116 und 382) einige Versuche angestellt. Sie sindziemlich genau, enthalten aber weder die Temperatur, noch das spe-cifische Gewicht, und konnten daher nicht auf AI und AI:<? berech-net werden, wenn ich nicht auf eine noch mehr unsichere Weise alsbei Link, das specifische Gewicht suppliren wollte. Auch hat er nichtdie Weite der Röhren angegeben, sondern giebt nur das Verhält-niß zum Wasser, wobei Irrthümer nicht zu vermeiden sind. Ichhabe das Wasser 15,0 gesetzt und die übrigen Zahlen danachberechnet.
Stoff. !
Wasser
15,0
Salpetersäure, concentrirt
11,2
Salzsäure -
10,5
Kohlensaures Kali, zerflossen
13,3
Schwefelsaures Kali, gesättigt
11,3
- Kupfer, «
12,6
Schwefelkalium
14,3
Salzsaures Natron, gesättigt
13,2
- Ammoniak, -
11,3
Zuckerwasser (1 Wasser auf 1 Zucker)
9,1
Alkohol
6,1
Aether
5,6
Lavendel-, Baumöl und raff. Thran
5,6
§. 38. Reichenbach hat, was bei Chemikern sehr unge-wöhnlich ist', bei den von ihm entdeckten Körpern auch die physi-schen Eigenschaften genau untersucht. (Siehe Schweigg. Joiirn. dasKreosot. 1833. I.XX. x. 20, daS Picamar XVIII. p. 299, dasKapnomor 1831. I, x. 6 und die beiden Arten von Eupion 1831.H. x. 129 und 1831. I. p. 382.) Er bediente sich der Haarröh-ren, giebt aber nicht den absoluten Capillarstand seiner Flüssigkeit inRöhren von bekannter Weite, sondern nur die relativen gegen Was-ser. Bei der Leichtigkeit aber, mit der alle diese Stoffe das Glasbesetzen, und der Umsicht des Beobachters darf man seine Angaben