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Cohärenz der Flüssigen, Gleichgewicht.
beobachten konnte, als bei dem Brom und dem Sauerstoffhypcrvryd.Das Brom ist nächst dem Quecksilber der einzige unzersctztc Kör-per, der bei gewöhnlicher Temperatur flüssig ist; es steht aber demnegativ-elektrischen Ende der Körperreihe so nahe, als das Metalldem positiven. Die Verbindung von Wasser und Sauerstoff hätteeinige Schlüsse auf die Synaphie des liquid gewordenen Sauerstoffgasesverstattet. Ich würde keine Mühe gescheut haben, mir diese Stoffezu verschaffen, aber mein Apparat erlaubt die Untersuchung nicht.Ich hoffe jedoch eine Methode zu finden, welche auch in höhererTemperatur zu beobachten erlaubt und so den Kreis der Körper,deren Synaphie bekannt ist, zu erweiteren.
§. 42. Die Temperatur bezieht sich auf die Zeit der Beob-achtung der Synaphie. Sie war, das Wasser ausgenommen,wo Röhre und Flüssigkeit auf 0° gebracht wurden, immer zwischen13 und 20°. Das specifische Gewicht ist fast immer bei 18—19°bestimmt worden und bezicht sich auf Wasser von gleicher Tempera-tur. Die Variationen der Temperatur sind daher viel kleiner, alsdie aus andren Ursachen herrührenden Fehler.
Bei den Operationen, welche zur Bestimmung der Weite derRöhre sowohl, wie zu der des specifischen Gewichtes und der Syna-phie nothwendig sind, habe ich jede mir mögliche Sorgfalt ange-wendet und wo ein Mißgriff in der Bezeichnung oder in der Weiteder Röhre befürchtet werden konnte, den Versuch wiederholt. Ichhoffe daher, meine Tabelle von jedem auf das Resultat beträchtlicheinwirkenden Fehler dieser Art frei gehalten zu haben. Dessen un-geachtet wünsche ich, daß man meine Versuche hier nur als vorläu-fig ansehe. Zu einigen theoretischen Resultaten bedarf man einernoch größeren Genauigkeit, und diese gedenke ich mit einem neuenApparate zu erlangen, an dem mehrere Verbesserungen angebracht wer-den, welche die Erfahrung mir an die Hand gegeben hat. Haben danndie Röhren genau die Cylinderform, so muß selbst die zweite Deci-malstelle in den Werthen von v ganz zuverlässig werden.
In den Berechnungen glaubte ich von dem jetzt bei den mei-sten Physikern herrschenden Gebrauche, vier, fünf, ja zehn und mehrDecimalftellcn anzugeben, wo die dritte nicht zuverlässig ist, abwei-chen zu müssen. Die Nullen, womit sich viele Größen in der Ru-brik v endigen, bezeichnen bloß, daß man eine andere Zahl garnicht mit Wahrscheinlichkeit setzen konnte. In lVl und habe