Synaphie und Temperatur.
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ich jedoch, um die Interpolation zu erleichtern, die aus der Berech-nung von v hervorgehenden Werthe vollständiger stehen lassen.
§. 43. Wo die Synaphie bei mehreren Stufen der Eoncen-tration beobachtet ist, ist es nicht schwer, sie durch irgend eine sichan die Beobachtung gut schließende Formel zu verbinden, auch hatPoisson die Versuche von Gaylussac mit Weingeist und Salpetersäure aufdiese Weise berechnet. Sie haben den Nutzen, daß sie das Jnter-poliren erleichtern, aber den Nachtheil, häufig mit den wahren, dieErscheinung bezeichnenden Naturgesetzen verwechselt zu werden, in-dem man ihnen weit über die Grenze der unmittelbaren Beobach-tung eine Gültigkeit zuschreibt, oder gar wie beim Dampfe, bei derAusdehnung der Körper durch die Wärme, bei der Elasticität,Maxima und Minima herausrechnet, von denen in den Beobach-tungen selbst keine Spur ist. Bei der Synaphie erscheint es mirpaffender, die Rubriken v oder wenn man Formeln zu haben
wünscht, zu berechnen, weil sie regelmäßiger sind als die Gewichts-synaphie und von den Maxima frei, welche sich bei den meistenAuflösungen in den Reihen von lVl vorfinden.
Einfluß der Temperatur auf die Synaphie.
§. 44. Ohne Einfluß kann die Wärme nicht sein, denn selbst,wenn die Gewichts-Synaphie lVl bei jeder Temperatur constantwäre, so würde der Stand in Haarröhren auf eine Größe stei-gen, welche dem Quadrat des specifischen Gewichts proportionalwäre; Wasser müßte alsdann bei 100" um etwa 0,1 höher stehenals bei 0". Bleibt dagegen v oder constant, so würde ülmit dem Steigen der Temperatur abnehmen.
Ich habe einige Versuche in höhern Temperaturen angestellt;sie haben jedoch noch nicht die Genauigkeit, die ich ihnen künftigzu geben hoffe. Es reicht nämlich nicht hin, die Röhre in die Flüs-sigkeit zu stellen, diese zu erwärmen und das Thermometer und denStand im Haarröhrchen zu gleicher Zeit zu beobachten; sondernman muß das Niveau, das sich durch die unmittelbare Wirkung darTemperatur und durch Verdampfung verändert, immer wieder ein-stellen, die Röhre, in der die Unterschiede der Temperatur einenbedeutenden Einfluß aus die Bewegung der flüssigen Säule haben,stets benetzt erhalten und Sorge tragen, daß ihre Temperatur der-jenigen der Flüssigkeit gleich ist. Auch bringen die aufsteigenden