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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Cohärenz der Flüssigen, Gleichgewicht.

Werken die Tropfen in Verbindung mit den andren Synaphie-Pha-nomenen behandelt. Auch einige Beobachtungen sind angestelltworden, aber in sehr geringer Anzahl, obgleich die Größe der Tro-pfen ein praktisches Interesse für die Pharmacie hat. Aber selbst diegenauen Versuche von Gaylussac stimmen mit der Theorie nichtüberein. Diese hat also einen Umstand übersehen.

Noung Ukil. 't'raimnct. 1805. ließ Tropfen Wasser undWeingeist von Kugeln herabfallen.

Link Gilb. Annal. X1.V11. x. 17. Tropfen von Wasser,Schwefelsäure, Mandelöl und schwefelsaurem Kupfer fielen von einemGlasstabe herab. Ein Tropfen Wasser wiegt nach ihm etwa 1 Gran.

Reichenbach hat von einigen der von ihm entdeckten Körper,auch die Größe der Tropfen beobachtet; aber die Methode nicht angegeben.

Gaylussac in der Abhandlung von Poiffon, p. 125. Tro-pfen Wasser und Weingeist fielen von einer Röhre - von 3 Millim.äußeren Durchmessers herab.

§. 58. Ich habe auch mit Tropfen eine große Menge von Versuchenangestellt, aber da ich erst vor Kurzem auf eine mir genügendeMethode gelangt bin, so konnte ich noch nicht alle Umstände und einegrößere Anzahl von Körpern untersuchen und werde mich daher hierauf einige aus Beobachtungen am Wasser, Weingeist und zuweilenauch am Kochsalz abgeleitete Resultate beschränken.

Die Größe und das Gewicht der Tropfen habe ich anfangsbestimmt, indem ich sie in einem Gefäße von bekanntem Volumenauffing, bis es gefüllt war. Späterhin wog ich sie, 10—20 Tro-pfen reichten schon für annäherende Werthe hin, und die Anzahlder Milligramme, die ein Tropfen wog, giebt beim Wasser unmit-telbar sein Volumen in Millimetern. Bei andren Flüssigkeitenmußte sie mit dem von mir immer ebenfalls beobachteten specifi-schen Gewichte dividirt werden.

Meine Apparate waren Röhren, Pipetten, Retorten vonverschiedener Größe, an denen ich das Flüssige Herabgleiten ließ,porose Zeuge, welche um einen durchlöcherten Metallboden gebundenwaren und endlich ein Glasgefäß, in dessen ziemlich dickem Bodenein feines Loch gebohrt war. Das letzte gab mir endlich die ge-wünschte Sicherheit. Ich konnte die Schnelligkeit des Abtröpflensdurch die Höhe der Flüssigkeit im Gefäße reguliern; ich konnte je-den Körper darin beobachten, und die Resultate wurden con-