W Coharenz der Flüssigen, Gleichgewicht.
DaS Volumen eines Tropfens ist bei der langsamsten Bewegung7^1 1 gesetzt. Die andre Rubrik enthält das mittlere Intervall
zweier Tropfen in Secunden.
Wasser.
Zeit. § Größe.
Wein
Zeit.
Seist.
Größe.
3,76
1,00
1,67
1,00
2,28
06
1,35
01
1,73
09
0,65
11
1,55
L7
0,10
21
1,11
30
0,39
63
0,91
10
0,37
70
0,85
11
0,79
SS
In keinem von beiden Beispielen waren die Grenzen erreicht,die ich in andren Versuchen hervorzubringen suchte, indem ich einer-seits die Tropfen maß, welche sich zeigten, wenn die Flüssigkeit ebenaufhörte, in einem stetigen Stral auSzulausen, andrerseits, indem dasIntervall zwischen zwei Tropfen eine halbe Minute und darüber be-trug. Das Wasser ist seinem Minimum ziemlich nah, von seinemMarimum aber weit entfernt, da die Zunahmen der Größe fürgleiche Zeit-Intervalle bei schnellem Abflusse am größten sind. Esist merkwürdig, daß die größten und kleinsten Tropfen, welche ichdurch Abänderung der Geschwindigkeit erlangen konnte, fast immerziemlich nah in dem Verhältnisse von 1,8 -— 1,9 standen.
Den Tropfen, welcher sich bei sehr langsamem Zuflüsse an einerEbene bildet, will ich den Normaltropfen nennen.
Die Größe der Tropfen hat sogar bei Intervallen von 10—20Secunden zuweilen noch zugenommen.
Bei sehr langsamem Abflusse nahm ich in der Regel eine be-schleunigte Abnahme in der Größe der Tropfen war, die sich ganzunregelmäßig verhielt und zuweilen ganz fehlte. Sie rührt her vonder Austrocknung der Fläche in der Nähe des Tropfens, wodurchseine Basis verengt wird. Hält man den Boden immer benetzt, sonimmt die Größe des Tropfens stetig ab und in einem kleinern Ver-hältnisse als die Geschwindigkeit.
§. 62. Die Ursache dieser Vergrößerung.des Tropfens durchZufluß ist folgende: Wenn kein Theil des Tropfens eine merkliche