Berührung, Flächen im Innern.
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1823. aufgestellt habe und die mit der neulich von Bist (I'Iusti-^tut. X. 26. Pogg. Aunal. 1831. XXXI. p. 42.) empfohlenen vie-les gemein hat.
R. Berührung an den Wanden der inneren Kanäle.
§. 117. In einem porösen Körper ist die Oberstäche für das-selbe Volumen weit beträchtlicher, und die Menge der auf ihr sichverbreitenden Flüssigkeit kann daher auch vie! großer sein, als beieiner dichten oder einfach geschichteten Masse. Wenn die Kanälenach Außen geöffnet und weit genug sind, um die Verbreitung desfremde» Kärpers zu gestatten, so sind die Wirkungen beträchtlicher,sie erstrecken sich auch auf das Volumen und das Gewicht des po-rösen Körpers und können mit größerer Schärfe beobachtet werden,als bei freien Oberflächen, wo sie auf eine dünne, der Wage undvft auch dem Auge sich entziehende Schicht beschränkt sind. Zuden auf die Oberfläche wirkenden Kräften treten noch die den en-gen Räumen eigenthümlichen, die sich in der Haarröhre am deut-lichsten zeigen und die Verbreitung einer Flüssigkeit auf die be-netzte Wand der Kanäle sehr erleichtern.
Diese Benetzung, welche die Hauptbedingnng für die Ver-breitung auf einer freien Oberfläche ist, ist es auch bei po-rösen Körpern. Quecksilber, das nicht netzt, verbreitet sich auchnicht, und wenn man es durch starken Druck in das Innere vonHolz, Leder u. dcrgl. treibt, so ist es auf der Wand der Höhlungnicht in einer Schicht verbreitet, sondern nur in einzelnen Tropfen.
§. 118. Flüssige Körper haben keine Poren. Es bleiben unsdaher bloß die festen übrig. Bei diesen könnte man, wie in §§.112 und 113. sowohl die Verbreitung der festen, als die der flüs-sigen und gasförmigen betrachten. Allein über die festen Körperfehlt es bisher gänzlich an entscheidenden Beobachtungen. Dennwenn auch vom Kampher, vom Eise und andren flüchtigen Substanzenein Theil in die porösen festen Körper übergeht, so ist es ganzgleichgültig, ob der Kampher u. s. w. den porösen Körper berührtoder nicht. Es ist daher nicht eine Verbreitung eines festen, son-dern nur die eines gasförmigen Stoffes.
Die Aufnahme der Flüssigkeiten in die Poren eines festenKörpers hätte schon oben §. 115. betrachtet werden können; abersie hat so viel Berührungspuncte mit derjenigen der Gase, und