188
Cohgrenz der Flüssigen, Aggregatznstände.
s Kohle. l Meerschaum.
Ammoniak
2,6
2,8
Salzsäure
2,4
--.
Schweflige Säure
1,9
Schwefelwasserstoff
1,6
—
Stickstoffoxydiil
1,4
0,71
Qelbildendes Gas
1,0
0,70
Kohlenwasserstoff
0,27
—
Sauerstoff
0,26
0,28
Stickstoff
0,21
0,30
Kohleuoxrd
—
0,23
Wasserstoff
0,05
0,03
Beide chemisch so verschiedenen Körper beobachten also beiihren Adsorptionen beinahe gleiche Verhältnisse, deren Unterschiedevielleicht größtcntheils von den bei diesen Versuchen sehr grossenBeobachtungsfchlern abhängen. Dasselbe gilt von andren porösenStoffen. Wenn man die Gase, deren Adsorption Graham ingebranntem Gyps beobachtet hat, nach der Stärke der Adsorptionordnet, von der größten beginnend, so findet sich die Reihe: Am-moniak, Schweflige Säure, Cyan, Schwefelwasserstoff, Kohlensäure^affo identisch mit der vorhergehenden, so weit Graham und Saus-sure dieselben Stoffe beobachtet haben. Man darf daher als Regelaufstelle», -aß die specifische Beschaffenheit -es festenKörpers, die bei Kohle, Meerschaum und gebranntem Gyps sosehr verschieden ist, eine weit untcrordnetere Rolle in derAdsorption spielt, als die Textur.
§. 196. Die Substanz des Gases ist dagegen von entschei-dendem Einflüsse; aber ebenfalls nicht durch ihre chemische Consti-tntion, sondern nur durch ihre Flüchtigkeit. Je weniger flüchtigein Gas ist, je leichter es in einen flüssigen oder festen Zustandübergeht, desto stärker ist die Adsorption. Noch weit stärker als dieoben genannten Gase werden adsorbirt die Dämpfe von Wasser,Weingeist, Aether, Blausäure, ätherischen Oclen, B. denen, diesich aus verbrennendem Taback, bei der Bildung von Wasserstoffgasaus Schwefelsäure und Eisen oder Zink, beim Faulen des Fleisches(Döbereiner) bilden, wo die in der Luft vorhandene Quantität bisaufeine nicht mehr wahrnehmbare Spur verschluckt wird. Unter den zurZeit, als Saussnre's Versuche angestellt wurden, für permanent gehalte-nen Gasen werden diejenigen am stärksten adsorbirt, welche am