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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Physische Verbindungen, fest und flüssig.

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den die meisten Beobachter und unter diesen Gaylussac das Salzin höheren Temperaturen etwas auflöslicher.

§. 212. Zwischen dieser Art von Auflösung und der vorher-gehenden, liegt keine scharfe Grenzlinie. Der Weingeist z. B. istbei -j- 1° eine Verbindung zweier Flüssigen; bei —l" eine Auflö-sung von Eis in Alkohol. Wässrige Lösungen von Säuren oderSalzen sind bei Temperaturen, die über dem Puncte liegen, wodie Hydrate in ihrem eigenen Krystallisationswasser schmelzen, eineVerbindung zwischen zwei Flüssigen; bei niedrigern Temperaturendie Auflösung eines Festen in Wasser.

Die Mehrzahl der Auflösungen bleibt sogar auch bei Tempe-raturen flüssig, welche unter dem Frierpuncte beider Bestandtheileliegen. Sehr wenige Auflösungen von Salzen oder Säuren inWasser schmelzen über 0", fast alle unter 0 " und zuweilen bei"40° oder 50° und sind zum Theil noch gar nicht ohne Abdam-pfung des Wassers zum Erstarren gebracht worden. Dasselbe fin-det sich auch bei vielen Metalllegirungen, z. B. den aus Wismuth,Zinn und Blei bestehenden, in den Verbindungen von Eisen und Kohleund mehreren andren. Indessen machen die vorhandenen Beob-achtungen es wahrscheinlich, daß dieser höhere Grad von Schmelz-barkeit in der Auflösung nur scheinbar ist und eigentlich chemischenVerbindungen angehört. In den Salzlösungen, welche bei demMinimum der Temperatur erstarren, findet sich in der Regel einauf feste Proportionen hinweisendes Verhältniß. Dasselbe ist der Fallbei den binären oder ternärtn Verbindungen der Metalle, welchedie niedrigsten Schmelzpnncte haben und vermuthlich auch bei Kohleund Eisen, wo die leichtflüssigste Verbindung eine chemisch festeProportion hat und anz leichtesten als Ganzes krystallisirt. DerSatz, daß physische Auflösungen geneigt sind, einen kleinern Schmelz-punct anzunehmen, als aus ihren Bestandtheilen folgen würde, fälltweg; wie bei der Dampf-Elasticität gehören die Marima undMinima chemisch reinen Verbindungen an, und es bliebe nur merk-würdig, daß die chemischen Verbindungen im Durchschnitte leicht-flüssiger sind, als ihre Bestandtheile, und daß wie durch die Prosaphie,Adsorption und Auflösung, so auch durch die chemischen Processe derBereich des flüssigen Aggregatzustandes erweitert wird, sowohl überdie Grenzen des festen als des gasförmigen hinaus (Siehe §. 142.).

§. 213. Die Gesetze der Elasticität des Dampfes über den