Cohärenz der Flüssigen, Aggregatznstände.
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wäre zu wissen, ob x und wie es wahrscheinlich ist, von einan-der abhängig sind, und auf welche Weise.
Auch für die Technik ist diese Untersuchung von Wichtigkeit.Es ist eine bekannte Erfahrung, daß man, um gleichförmige Bronzeoder Gußeisen zn erlangen, sie in hoher, ihren gemeinschaftlichenSchmelzpunct weit überschreitender Temperatur bereiten müsse. DieUrsache ist, daß sich die beiden flüssigen Metalle erst in einer gewissenTemperatur vollständig zu einer homogenen Verbindung auflösen.Läßt man sie nun so schnell erstarren, daß sie sich nicht beträchtlichtrennen konnten, so bleibt die starre Masse, zwar nicht ganz homo-gen, aber doch weit gleichförmiger vertheilt, als wenn die Tempe-ratur jene Höhe nicht erreicht und man die Gleichförmigkeit bloßdurch Umrühren hervorzubringen versucht hätte. Mau sollte überdie Auflösungen der gebräuchlichen Metalle in einander für verschie-dene Temperaturen so genaue Versuche anstellen, als es die Pyrome-ter erlauben, und wurde dadurch manchen unnützen und kostspieligenVersuch in den Maschinen- und Kanonengicßereien ersparen.
L. Physische Verbindung eines festen und eines flüssige», eherzwei fester Körper.
§. 21t. Bei der zweiten Art von Auflösung findet die Ver-bindung niemals in jedem Verhältnisse statt; sonder» der flüssige Kör-per nimmt von dem festen eine Quantität auf, die in hohem Gradevon der Temperatur abhängig ist. Mit wenigen Ausnahmen steigtsie mit der Temperatur, und von diesen Ausnahmen ist ein großerTheil nur scheinbar. Der feste Körper war nämlich in niedrigerTemperatur siispcndirt und setzte sich in der Wärme, wo die Su-sponsion schwächer ist, ab (Siehe unten Bewegung der Flüssi-gen, Absatz); oder es entsteht, wie beim schwefelsauer» Natron, inhöherer Temperatur ein neues Hydrat. Beim Kochsalze ist, wassonst nicht wieder vorkommt, die Auflösbarkeit beinahe unabhängigvon der Temperatur. Man ist dadurch zu der Meinung geführtworden, daß die gesättigte Auflösung vvm Frier- bis zum Siede-punkte hinauf ein Hydrat sei. Dieses ist möglich. Aber es bleibtdann wiederum noch zu erklären übrig, warum dieses Hydrat, dasschon bei 15° — 20° unter 0° flüssig ist, in höherer Temperaturgar kein Salz auflöst, was doch andere in ihrem Krystaüisations-wasscr geschmolzene, d. h. flüssige Hydrate vermöge». Ucbrigens fiu-