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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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210
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L10 Cohärenz der Flüssigen, Bewegung.

tentheils in künstlichen Betten fließen und viele Schleußen und Ab-zugsgräben und dadurch auch hydrotechnische Untersuchungen noth-wendig gemacht haben. Außerdem haben auch Hydrauliker andrerLänder viele Beobachtungen angestellt. Am genauesten möchten dievon Raucourt angestellten Messungen sein (der Bericht von Na-vier darüber siehe Xnn. OK. kk. 1831. XOVI. x. 87.)

Corancez (siehe §. 222.) hat das Wasser innerhalb einesGefäßes schwingen lassen und bedeutende Abweichungen von der Rech-nung gefunden. Sollten diese von der Reibung herrühren, die erwol nicht berechnet haben kann?

Recht interessante Nebenumstände bei dem Hingleiten vonWasser an festen Wänden sind beobachtet von:

Saulmon Hiiit. «ie 1714. p. 381.

Venturi aus einem kleinen 1797 zu Paris erschienenen hy-drodynamischen Werke in Gilb. Annal. H. x. 418.

Bohrens Gilb. Annal. 1806. XXIII. p. 233.

§. 224. Der Widerstand, den flüssige Körper erleiden, welchefeste entlang strömen, ist identisch mit dem, welcher entsteht, wennfeste sich in flüssigen bewegen. Diese Art von Reibung ist von gro-ßem Einflüsse anf die Bewegung von Schiffen, Mühlrädernu. s. w. Seit Newton sind daher viele Versuche gemacht, bald anModellen von Schiffen und Rädern, bald an Pendeln von verschie-dener Gestalt, oder Kugeln, die im Wasser oscillirten oder herab-fielen. Die ältern Versuche sind am besten in den Werken vonSmeaton, Bossut, Buat und Robison lXIoek. I'kilos. II. undi» der 0>el. bi ilun. Xrl. XaviKativu zusammengestellt. Aus neue-rer Zeit besitzen wir Bevbachtungsreihen von

Lagerhjelm und Forselles Kastn. Archiv. 1827. X. x. 79.XI. (,. 304.

Poncelet Xnn. OK. I>k. 1825. XXX. p. 136. 223. 383.

Rennie I*k. I'iunsuot. 1831. p. 423.

Bessel über Schwingungen von Pendeln in Wasser. Astron.Nachrichten. 1831. p. 204. Pogg. Ann. XII. x. 346.

§. 225. Wenn man einem bewegten Stral einen kleinen fe-sten Körper entgegenhält, oder diesen in ruhigem Wasser bewegt, soentstehen Wellen, die eine von der Gestalt und der Bewegung derbeiden Körper abhängige Beschaffenheit haben. Sie sind von Po ti-telet beschrieben.