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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Feste Wände, Röhren.

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Ein höheres Interesse gewähren einige Beobachtungen, die S a-vart an einem mit gleichförmiger Geschwindigkeit ausfließendenStrale angestellt hat. Hält man diesem eine Scheibe von einemgewissen Durchmesser entgegen, so breitet sich die Flüssigkeit auf derScheibe zu einer Schicht von einer Größe aus, die, so lange dieBewegung gleichförmig fortdauert, in ihrer Gestalt eben so constantist, wie der flüssige Stral selbst. Bei übrigens gleichen Umständenhängt ihre Größe von der Geschwindigkeit des Ausflusses ab, undhat bei einer gewissen Geschwindigkeit ein Maximum. Dieses wirdbedingt von der Größe der Oeffnung, der Entfernung der Scheibevon der Oeffnung, ihrem Durchmesser, ihrer Substanz, der Rich-tung, in welcher der Stral sie trifft und der Temperatur undSynaphie der Flüssigkeit. Je größer die Synaphie, desto kleinerscheint der Durchmesser der Schicht im Maximum zu sein. Bei demWasser glaubt Savart den kleinsten Werth für jenes Maximumoder die größte Synaphie bei 1—2° 6. beobachtet zu haben. In-dessen steht diese Temperatur dem Maximum der Dichtigkeit desWassers und dem Frierpuncte so nahe, daß sie leicht mit einem vonihnen zusammenfallen könnte.

Ein andres Beispiel von der Combination einer von derSchwere verursachten Bewegung mit der Adhäsion an eine festeFläche ist die Geschwindigkeit, mit der die Wellen sich fortpflan-zen. Bei einer tiefen Flüssigkeit wird sie nach Webers Beob-achtung durch den Boden des Gefäßes nicht merklich modificirt undist bei Wasser, Kochsalz und Alkohol gleich groß. In seichteremWasser nimmt sie aber auf eine Weise ab, welche die Vermuthungentfernt, daß der Verlust von dem specifischen Gewichte herrührenkönne. Er ist am größten im Alkohol, das die kleinere Synaphiehat und am kleinsten im Wasser, das die größere Synaphie hat.

Saoart's und Weber's Beobachtungsweisen sind genauerMessungen fähig, und bieten vielleicht neue Mittel dar, um die Syn-aphie selbst mit Schärfe zu bestimmen.

Poncelet ^nu. Ob. IR. 1831. XOVI. p. 5.

Savart k'Iustitut X- 22. Pogg. Annal. 1833. XXIX.x. 357.

Weber Wellenlehre 1825. p. 185.

Ausfluß aus Röhren.

§. 226. Die Ursachen, welche die Geschwindigkeit einer

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