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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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226
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Cohärenz der Flüssigen, Bewegung.

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benden, festen Körpers betrachten, sondern nur die Bewegung einesder Flüssigkeit beigemengten, staubartigen, specifisch schwereren Stof-fes, der fest oder flüssig sein kann.

Absatz von Pulvern.

§. 241. Ein solches Gemenge entsteht sehr häufig, bald in-dem man einen fein zertheilten, festen Stoff mit einem flüssigenumrührt, bald indem man einen bisher physisch oder chemisch auf-gelösten Stoff ausscheidet. Wenn man z. B. zwei schwache Baryt-und Schwefelsäure-Auflösungen zusammengießt, so entsteht an jedemPuncte, wo beide sich treffen, schwefelsaures Baryt als fester su-spendirter Körper. Dieser ist so fein zertheilt, daß man seine ein-zelne Krystalle nicht unterscheiden kann, und wenn die Lichtbre-chung des aus der Lösung geschiedenen Stoffes nicht zu sehr ver-schieden ist von derjenigen der Flüssigkeit, so wird die Durchsich-tigkeit des Gemenges eben so wenig getrübt, als die Reflexion einesSpiegels durch die Rauhheit der Oberfläche, deren Politur durchein Pulver hervorgebracht wird, das weit weniger sein ist, als meh-rere Niederschlage aus Auflösungen. Ist der ausgeschiedene Stoffgefärbt, so nimmt die Flüssigkeit eine scheinbar gleichförmige Fär-bung an, und giebt uns ein Mittel an die Hand, die Stärke derSuspension zu schätzen, bis sie, nachdem alles ausgeschieden ist, ihregewöhnliche Färbung oder ihre Farblosigkeit wieder erlangt hat.Die suspendirtcn Stoffe gehen auch gar nicht selten durch's Filtrumund sind für chemisch oder physisch aufgelöst gehalten worden.Viele Abweichungen in dem Gehalt der Auflösungen mögen auf sol-chen Mißgriffen beruhen, und wenn z. B. Wasser, das mit sauremWeinsäuren Kali geschüttelt wird, mehr davon aufzunehmen schien,als wenn es in höherer Temperatur gesättigt und abgekühlt wurde,so rührte die es unstreitig von einigen suspendirten Theilen her.

§. 212. Das specifische Gewicht des Gemenges, maumag sein Volumen und seine Masse unmittelbar oder mittels desAräometers bestimmen, ist so groß, wie in einer homogenen flüssi-gen Masse von gleicher Zusammensetzung. Also bei gleichem Raum-inhalt des Pulvers gewinnt der Alkohol mehr an Gewicht als dasWasser. Dieses geht sowohl aus den Versuchen, als aus der Theo-rie der Hydrostatik hervor, und man bedarf der seltsamen Hypo-