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Elasticität der Festen.
ich hier und im §. 54 statt der Logarithmen die Zahlen. BeimEisen z. B. wird die Längendimension durch den Druck einer At-mosphäre um Vr Milliontel verkürzt oder ein Stab um "/r Mil-liontel verlängert.
Stoff.
r- II
Stoss.
Eisen
4000000
Thon, gebrannt
525000
Platina
2980000
Bildhauermarmor
506000
Kupfer
2550000
Blei
442000
Tamtam
2290000
Portland-Kalkstein
366000
Gußeisen
2210000
Ochscnknochen
317000
Schiefer
2140000
Holz, Schwingen
253000
Messing
2070000
„ Biegen
218000
Zink
1860000
Coconfadeu
167000
Glockenspeise
1670000
Long -Aunet-Sandstein
119000
Silber
1660000
Fischbcin
117000
Gold
1590000
Eis
105000
Kanonenmetall
1350000
Gyps
69900
Glas
1320000
Holz, Drehen
39100
Zinn
839000
§. 52. Die größten Unterschiede in der Spannkraft sind also,wenn man sich auf Metalle beschränkt, zwischen Blei und Eisen,wie 1 : 10; zwischen Eis und Eisen aber wie 1 : 40 und dieSpannkraft des Holzes, wie sie sich durch Torsion erzieht, nur Vioodes Eisens. Jnd.ssen giebt es Körper, die noch schwächer sind alsHolz nach seinen Querfasern, z. B. Kautschuk, der wol von allenfesten Körpern die kleinste Spannkraft haben mag. Er kann leichtum das Mehrfache seiner ursprünglichen Länge ausgedehnt werden,die Veränderungen sind der Kraft direct proportional und er er-langt seinen frühern Zustand wieder. Indessen ist Kautschuk, wieaus den Diffuffonsvcrsuchen hervorgeht, sehr porös und seine großeAusdehnbarkeit führt nicht sowohl eine Veränderung in seiner Dich-tigkeit als in dem Volumen der Poren und in der Krümmung seinerFasern herbei. Ein Eisendraht z. B., der so spiralförmig gewun-den ist, daß er eine Röhre bildet, läßt sich sehr stark verlängern,obgleich der Draht für sich nicht beträchtlich verlängert wird. Das-selbe ist der Fall bei Aggregaten von Membranen, Kork, Schwamm,in's besondre bei lebenden organischen Körpern, wo sich mit der Ela-sticität die Synaphie verbindet. Etwas ähnliches findet sich auchbei den sogenannten halbflüssigen Substanzen (Cvhärenz der Flüssi-gen §. 70.).