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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Elasticität der Festen.

Reihe mit unsrer Tabelle überein. Dieses war bei der Art, wie dieseSchwingungen entstehen, zu erwarten. Man könnte auf dieseWeisedie Spannkräfte der Legirungen und mehrerer Metalle, von denendem Beobachter nur wenig Material zu Gebote zu stehen pflegt,annähernd bestimmen.

Die Reihe der Tabelle unterscheidet sich von der des §. 50sehr bedeutend. Dort hat das specifische Gewicht einen unverkenn-baren Einfluß; hier ist es gänzlich neutralisirt, metallische und nichtmetallische Körper stehen regellos durch einander. Die Extremesind hier aber auch weit weniger verschieden, statt 1 : 100 ist dasVerhältniß höchstens 1 : 23, und wenn man den etwas problema-tischen Schiefer fortläßt, wie 1 : 13.

An der Spitze steht außer dem Schiefer das Glas, also eineArt Salz; ein andres Salz, der Marmor, ist weit davon entfernt.Das Holz steht, je nach der Bevbachtungsmethode, bald dem An-fange, bald dem Ende der Reihe näher. Auch mit andren Eigen-schaften der Körper ist von einer Analogie keine Spur.

Spannkraft der flüssigen und festen Körper.

§. 56. Eine für die Theorie der Elasticität sehr wichtigeFrage betrifft das Verhältniß der Spannkräfte der flüssigen undfesten Körper. Unsre Tabellen (Elasticität der Flüssige» §. 7 undoben §§. 51 und 51) können, da sie nach denselben Grundsätzenberechnet sind, unmittelbar verglichen werden.

Geht man von der Spannkraft aus, so steht das Flüssigedem Festen im Ganzen sehr nach. Jedoch mit einigen Ausnahmen.Das Quecksilber steht zwischen Zinn und Blei, und die Spannkraftdes Holzes, nach dem Drehen gemessen, würde auch 'in der Reiheder Flüssigkeiten eine der niedrigsten Stellen einnehmen.

Nach der specifischen Spannkraft dagegen kreuzen sichbeid.e Reihen, das Quecksilber geht dem Blei voran, das nur we-nigen Flüssigkeiten überlegen ist, der Ammoniak steht dem Zinnnicht sehr nach und hat eine stärkere Spannkraft als das Gold.

Es ist zu bedauern, daß die Spannkraft des Eises nicht zu-verlässiger bekannt ist. Nach den Tabellen ist beim

Wasser L>o§. l? — 4,77. I,o§. v: k? — 4,??

Eis „ 5,02. „ 5,07;

also beim Eise noch einmal so groß als im Wasser. Mourig