L98 Krystallkunde.
sind, 021 gar nicht und 211 nur einmal und nicht ganz sicher an-gegeben wird.
Im tetrsgcnalen Systeme haben Vesuvian und andre Kry-stalle eine normale Ausbildung, dagegen hat der Hausmannit 31 t(211 fehlt); der Anatas 511 , 711 ( 211 , 411,611 auch 311 wor-den nicht angegeben). Der Schwerstein hat 311 , 331 , 131 , 510in seinen hemiedrischcn Combinationen-
In dem heragonalen Systeme ist Apatit normal; Quarzdagegen charakteristisch abnorm.
1011 , 1033 , 1055 , 1077 , 3055 auch 1099werden angegeben, während die zwischenliegenden mit geraden Zah-len weit seltner sind.
In dem rhomboedrischen Systeme ist nur der Zinnoberabnorm. Er hat 1/33, 1/55 während 1/22, 1/44 fehlen. In derArsenikblcnde, dem Turmalin, dem Kalkspath ist die Ausbildung^wenn man unsre Bezeichnung annimmt, normal.
In dem rhombischen Systeme ist die abnorme Ausbildungselten. Schwefel und die ihm isonzorphen Krystalle sind jedoch ent-schieden abnorm. Seine vollständige Charakteristik, die ich als Bei-spiel meiner Methode mittheilen w'll, istSchwefel.
Saures schwefelsaures Kali, liai 0i 8s 0« Hs Or.
„ selensaures „ „ 8ea ,,
vv . 0,278 : 0,368 .- 0,091 Mitschech'ch.
111 am deutlichsten.
011
100
schwächer.
kl.
100
001
011
101
110
m
311
511.
Oomk.
100
111;
011
111)
100
001
111;
100
110
111
311;
100
011
110
111
100
011
101
110
Thermoelektrisch nach
Brewster.
In den monoklinisch on und trikliurschen Systemen ver-halten sich die Ausbildungen, wie in dem rhombischen. Arinit istganz normal, Kupferlasur dagegen neigt sich in das Abnorme.